Mi, 13. April: GegenSätze VII. Luft & Wasser

Plakat 13.04.16Die 2013 ins Leben gerufene Reihe GegenSätze kombiniert musikalische Werke unterschiedlicher Epochen im Spannungsfeld gegensätzlicher thematischer Pole. Luft & Wasser (GegenSätze VII) kombiniert im Shakespeare-Sommer Vertonungen von Sonetten und Texten aus Dramen Shakespeares mit Werken für Saxophon-Quartett. Chorwerke von Ralph Vaughan Williams und Frank Martin (Five Songs of Ariel), Stücke für Saxophon Quartett, darunter die Uraufführung des 2. und 3. Satzes von Michael Ostrzygas Aerobatics und Werke für Chor und Saxophon Quartett spüren mit vielfältigen Klangfarben dem Wehen, Rauschen und Plätschern nach. Neue Musik steht ebenso auf dem Programm wie Alte Musik (Werke von Gabrieli, Schein, Palestrina).

Mit den "ungekrönten Königen des Saxophons" (Wiener Zeitung), dem renommierten Raschèr Saxophon Quartett, konnte für das Konzert ein Ensemble gewonnen werden, das mit den größten Orchestern und Chören die Bühne teilt und dessen virtuose Beherrschung der Instrumente spektakulär ist.

Mi, 13. April | 20:00 Uhr | Trinitatiskirche Köln

GegenSätze VII. Luft & Wasser
Shakespeare-Vertonungen

Michael Ostrzyga: Aerobatics (UA)
und Werke von Giovanni Gabrieli, Giovanni Pierluigi da Palestrina, Ralph Vaughan Williams, Frank Martin, Eric Moe, Ian Wilson u. a.
Raschèr Saxophon Quartett
Christine Rall, Sopran-Saxophon
Elliot Riley, Alt-Saxophon
Andreas van Zoelen, Tenor-Saxophon
Kenneth Coon, Bariton-Saxophon
Kammerchor der Universität zu Köln (Einstudierung: Alexander Schmitt, Michael Ostrzyga)
Michael Ostrzyga, Leitung

Eintritt: 10,– € / 5,– € ermäßigt, freie Platzwahl
Karten nur an der Abendkasse am 13. April 2016 ab 19:00 Uhr,
Einlass um 19:30 Uhr
Reservierung bis zum 13.04.2016, 14:00 Uhr 2016 unter collegium-musicum(at)uni-koeln.de oder (0221) 470 41 96


ON@Acht Brücken

Mi, 4. Mai | JACK IN THE BOX e.V.

Logo Acht Brücken 201618:00 Uhr

Oh Heilige Kümmernis!
Eine musikalische Anrufung für Rezitator, Tänzerin, Schlagzeug, Violine und Kammerc
hor

Jens Düppe/Peter Schanz: Oh Heilige Kümmernis! (2016)
Kompositionsauftrag von ACHT BRÜCKEN | Musik für Köln (Uraufführung)

 

Die Reihe ON@ACHTBRÜCKEN ist die feste Institution der Kölner Szene im Festival. Als Opener von insgesamt vier Konzerten lockt die Mikro-Oper Oh Heilige Kümmernis! des Kölner Jazz-Schlagzeugers und Komponisten Jens Düppe und seinem Texter Peter Schanz. In einem Gewebe aus Kirchenmusik und musikalischen Zeugnissen der Volksfrömmigkeit wird an die mittelalterliche Geschichte der Wilgefortis erinnert. Der jungen Frau drohte einst die Zwangsverheiratung. In ihrer Not betete sie darum, hässlich zu werden und so dem Schicksal zu entgehen. Prompt wurde ihr die Gnade eines kräftigen Damenbarts gewährt, wofür der eigene Vater sie dann aber kreuzigen ließ. Alles nur Legende. Aber eine bärtige Frauengestalt mit Märtyrerstatus? In Zeiten von Genderdiskussion und Homoehen klingt das nach einer Ikone mit hoch aktuellem Kultpotenzial.

Ilona Pászthy, Tanz
Radek Stawarz, Violine
Jens Düppe, Schlagzeug
Peter Schanz, Sprecher

Kammerchor der Universität zu Köln

Dirigent: Michael Ostrzyga

keine Pause, Ende gegen 18:45


20:00 Uhr
re!quiem
Ein Requiem für all jene, die dem religiösen Wahn zum Opfer fiele
n

Mit einem beachtlichen Aufgebot an Sängern und Instrumentalisten bringt die Kölner Komponistin Christina C. Messner in ihrem re!quiem unterschiedlichste Kulturen und Glaubensrichtungen auf einen Nenner. Schließlich ist der Tod als vermittelnder Moment zwischen Dies- und Jenseits ein allen Religionen gemeinsamer zentraler Bezugspunkt. Ein eindringlicher Appell für mehr Toleranz und zugleich ein Nachruf auf alle Opfer von Glaubenskriegen und religiös begründeter Gewalt.

Irene Kurka, Sopran
Daniel Gloger, Countertenor
Alexander Schmitt, Bariton
Fabian Hemmelmann, Bariton
Daniel Agi, Flöte
Heather Roche, Klarinette
Dorrit Bauerecker, Akkordeon
Dirk Rothbrust, Schlagzeug

Chor der KölnerKinderUniversität
Kammerchor Musica Mundi
Choralschola St. Agnes

Dirigentin: Susanne Blumenthal

keine Pause, Ende gegen 21:00 Uhr

Für sämtliche Veranstaltungen im Rahmen von ON@ACHT BRÜCKEN gilt ein Einheitspreis. Sie können sich hier über Vorverkaufsstellen informieren.

Mi, 11. Mai: "Of Cabbages and Kings" goes Shakespeare

Plakat 11.05.16Lyrik und Jazz? Das passt. Der Rhythmus der Sprache, ihre musikalischen Qualitäten treten in der Vordergrund, wenn diese beiden Disziplinen sich begegnen. Die Musiker*innen von „Of Cabbages And Kings“, vier Sängerinnen und eine dreiköpfige Jazz-Rhythmusgruppe, vertonen Liebes-Sonette William Shakespeares. Bei der Arbeit mit den Texten ist es den Musiker*innen besonders wichtig, den natürlichen Rhythmus der Originalsprache zu erhalten und die schweren Texte einfach und selbstverständlich klingen zu lassen. Die musikalische Auseinandersetzung hat etwas Forschendes. Mit viel Neugier wird der Gehalt erkundet und durch die jeweilige Schreiberin musikalisch ins Hier und Heute übersetzt.

In den Vertonungen von Shall I Compare Thee To A Summer’s Day? (Sonett 18) oder My Mistress’ Eyes Are Nothing Like The Sun (Sonett 130) u.v.m. werden Einflüsse von traditionellem Jazz, Soul und Klassik bis hin zu Folklore und freier Musik zu hören sein.

Eine kurze Einführung hält Dr. Richard Aczel (Englisches Seminar I der Uni Köln), englischer Muttersprachler und mit Shakespeare theoretisch wie praktisch bestens vertraut. 

Mi, 11. Mai | 20:00 Uhr | Musiksaal Uni Köln

Shakespeare-Sonette, Jazz und Improvisation

Of Cabbages And Kings
Veronika Morscher, Sabeth Pérez,
Rebekka Ziegler und Laura Totenhagen, Stimme
Hendrika Entzian, Kontrabass
Yannis Anft, Piano
Dominik Mahnig, Schlagzeug

Einführung: Dr. Richard Aczel, Englisches Seminar I der Universität zu Köln

Mi, 25. Mai: Considering Shakespeare. Jazzchorkonzert

Plakat 25.05.16Auch der Jazzchor der Uni Köln wird in seinem aktuellen Konzertprogramm dem Shakespearejahr 2016 gerecht. Wer hätte gedacht, wie gut sich die Worte und Sujets des großen englischen Dichters aus dem 16. Jahrhundert mit modernen Klängen und Rhythmen der Popkultur vermählen lassen? Etliche Pop- und Jazzmusiker*innen haben sich bereits von Shakespeares Dramen inspirieren lassen oder seinen Sonetten und Gedichten ein zeitgenössisches Gewand verpasst. Einige davon wird der Jazzchor der Universität zu Köln unter der Leitung von Dietrich Thomas am 25. Mai zu Gehör bringen. Da wären etwa die wunderbare Vertonung des 18. Sonetts Shall I compare thee to a summer's day? durch den schwedischen Jazzkomponisten Nils Lindberg. Oder der fröhlich swingende Song It was a lover and his lass im typischen Closed-Harmonie-Sound der stilprägenden a capella-Group Swingle Singers, der klingt, als wären Ward Swingle und William Shakespeare ein eingespieltes Songwriter-Team. Natürlich darf auch der Song Exit Music (For A Film) der Alternative-Rockband Radiohead nicht fehlen, denn der Titel - und folglich auch der Song - bezieht sich auf nichts anderes als die Zeffirelli-Verfilmung des Shakespeare-Dramas Romeo and Juliet.
Außerdem bereitet der Jazzchor sich auf seine erste Auslandsreise nach Russland vor. Eingeladen zu den World Choir Games 2016 in Sotschi wird er dort Anfang Juli zusammen mit den besten Chören aus aller Welt singen und sich in verschiedenen Wettbewerben messen.

Mi, 25. Mai | 20:00 Uhr | Aula Uni Köln

Considering Shakespeare

Jazzchor der Universität zu Köln
Leitung: Dietrich Thomas

Eintritt frei, Spenden erbeten!

Fr, 3. Juni: When thou, my music, music play'st

Plakat 03.06.16Gesang, Laute und Viola da Gamba - in einer solchen Besetzung wurde zur Zeit Shakespeares musiziert. Thomas Bonni, Klaus Mader und Antje Plieg-Oemig setzen sie ein für Lieder aus Shakespeares Dramen, Musik seiner Zeitgenossen und originale Zwischenaktmusiken, die nachweislich bei Aufführungen von Stücken William Shakespeares zu seinen Lebzeiten gespielt wurden. Erweitert um Vertonungen von Shakespeare-Texten aus dem 20. Jahrhundert, die für die historische Besetzung arrangiert wurden, erwartet Sie ein Konzertabend, bei dem die Musik immer wieder unterbrochen wird durch Texte aus Shakespeares Dramen, in denen Musik auf die eine oder andere Weise eine Rolle spielt, vorgetragen vom Kölner Schauspieler SaschaTschorn. Nachdenklich, unterhaltsam, komisch, anrührend - ein Abend rund um William Shakespeare in Wort und Ton.

Übrigens: 10 Jahre nach Shakespeares Tod wurde 1626 nur wenige Kilometer vom Globe Theatre entfernt von Henry Jaye eine Bassgambe gebaut, die Antje Plieg-Oemig in diesem Konzert spielen wird.

Als Dankeschön an die Rechtswissenschaftliche Fakultät, in deren Räumen und mit deren finanzieller Unterstützung das Konzert realisiert werden kann, wird der Abend eingeleitet durch einen Kurzvortrag über Recht und Gerechtigkeit in Shakespeares Dramen, den Sarah Youssef vom Englischen Seminar I der Uni Köln hält.

Fr, 3. Juni | 20 Uhr | Küpper-Stift (Institut für Versicherungsrecht der Uni Köln, Lesesaal)

When thou, my music, music play'st
Lutesongs und Act Tunes


Werke von Thomas Morley, John Dowland, John Danyel
und Ralph Vaughan Williams

Auszüge aus Werken von William Shakespeare

Sascha Tschorn, Sprecher
Thomas Bonni, Bassbariton
Klaus Mader, Laute
Antje Plieg-Oemig, Bass- und Diskantgambe

19:30 Uhr | Kurzvortrag von Sarah Youssef, Englisches Seminar I der Universität zu Köln:
"And the strong lance of justice hurtless breaks."
Über Recht und Gerechtigkeit in William Shakespeares Dramen 

Der Eintritt ist frei, wegen der begrenzten Plätze werden aber kostenlose Einlasskarten benötigt. Eine Reservierung ist ab dem 2. Mai 2016 möglich unter institut-versicherungsrecht(at)uni-koeln.de oder telefonisch unter (0221) 470 – 41 96.
Der Einlass erfolgt vor dem Einführungsvortrag ab 19:15 Uhr, vor dem Konzert ab 19:50 Uhr.
Die Platzwahl ist frei.

Mi, 22.6.: Music With Her Silver Sound

Plakat vom 22.6.16

Der Madrigalchor präsentiert im 400. Todesjahr von William Shakespeare Musik, die "the Bard" selbst gehört haben könnte: Madrigale, Solo- und Chorlieder sowie Lautenstücke von Shakespeares Zeitgenossen Dowland, Morley, Wilbye, Bennet, Weelkes, Vautor und anderen werden vom Chor gemeinsam mit dem Lautenisten Christoph Barth und dem Bariton Gerhard de Buhr interpretiert. Liebeslust und -leid, höfische und rustikale Schäfereien, "melancholy" und muntere Tanzweisen bieten ein kleines klingendes Panorama englischer weltlicher Musikpflege um 1600.
Aufführungsort am 22. Juni ist die Aula der Humanwissenschaftlichen Fakultät im HF-Gebäude 216 (Zugang über Herbert-Lewin-Str./Frangenheimstr./Gronewaldstr.).

Mi, 22. Juni | 20:00 Uhr | Aula 3 der Humanwissenschaftlichen Fakultät

Music with her silver sound

Madrigale, Lautenlieder und mehr von John Dowland, Thomas Morley, John Wilbye, John Benett u.a.

Christoph Barth, Laute
Madrigalchor der Universität zu Köln
Leitung: Helmut Volke

Eintritt frei!

Fr, 24.6.: Eine Nacht mit William Shakespeare

Plakat 24.06.2016

 

Eine Sommernacht… Eine jener Nächte, in denen es nicht richtig dunkel wird und die Wärme des Tages noch weit über Mitternacht hinausreicht. Wo zwischen Dämmerung und Dunkelheit die Schemen verschwimmen und vieles möglich zu sein scheint: Elfen und Kobolde, ein Wechsel der Gefühle und ein Eintauchen in die Natur…

Shakespeare hat der Sommernacht nicht nur eine seiner schönsten Komödien gewidmet – die wiederum eine Fülle von Musik inspiriert hat –, er hat die Nacht überhaupt als ein zentrales Thema begriffen: Sie ist mehr als die Schlafenszeit, sie ist die Anderwelt, in der all’ das Raum, Zeit und Gelegenheit findet, was in unseren hellen Tagesstunden am Rande bleibt. Zwischen den Tagen finden all die wunderbaren Wesen ihre Welt, aber auch die Geister und Gewissensbisse, die Unversöhntheiten.

Das Collegium musicum und die Theaterwissenschaftliche Sammlung wollen in diesem Shakespeare-Jahr, in dem wir seines 400. Todestags gedenken, für eine Sommernacht lang der Lebendigkeit des großen Elisabethaners nachspüren, mit Bildern und Tönen, Liedern und Erzählungen.

Fr, 24. Juni | 18:00 - 00:00 Uhr | Schloss Wahn

Eine Nacht mit William Shakespeare
Klänge, Bilder, Szenen, Räume. 
Wandelkonzert in Schloss, Garten und Innenhof

Felix Mendelssohn Bartholdy: Ein Sommernachtstraum op. 61
und Kurzkonzerte mit Werken von Frank Martin, Ralph Vaughan Williams, John Dowland, Thomas Morley u. a.
Texte von William Shakespeare
Ausstellung der Theaterwissenschaftlichen Sammlung der Uni Köln
mit Kurzvorträgen
Speisen und Getränke

Cecilia Acs, Sopran
Esther Valentin, Mezzosopran
Norbert Kentrup, Sprecher
Dagmar Papula, Sprecherin
Kammerchor und Kammerorchester der Uni Köln
Leitung: Michael Ostrzyga

Madrigalchor der Uni Köln
Leitung: Helmut Volke

Klaus Mader, Laute
Christoph Barth, Laute
Nageeb Gardizi, Cembalo

AUSVERKAUFT!

Vorverkauf: 22,– € / 17,– € ermäßigt  
Abendkasse: 25,– € / 20,– € ermäßigt (Speisen und Getränke exklusive)

Karten im Büro des Collegium musicum, Uni Hauptgebäude, 4. OG
Montag bis Freitag 10 - 12 Uhr und 14 - 16 Uhr
sowie nach telefonsicher Absprache unter (0221) 470 41 96

Eine Veranstaltung der Theaterwissenschaftlichen Sammlung und des Collegium musicum der Universität zu Köln

Mi, 29.6.: RESONANZprojekt. Royal Winter Music

Plakat 29.06.2016" (...) Die Gitarre(...) verfügt über einen klanglichen Reichtum, der alles zu umfassen vermag (...);
man muss nur, um das bemerken zu können, in die Stille kommen, warten und den Lärm gründlich ausschließen!" 
(Hans Werner Henze)

Seit es sie gibt, haben die Texte, Charaktere und Figuren aus dem Kosmos von William Shakespeare Musiker*innen unterschiedlichster Herkunft inspiriert. So auch Hans Werner Henze, dessen Royal Winter Music II (1980) als eine der anspruchsvollsten und virtuosesten Kompositionen für Solo-Gitarre gilt - eine Herausforderung, der sich nur sehr wenige Gitarrist*innen stellen. Die in diesem Stück auftretenden dramatis personae treten durch den Klang der Gitarre hindurch wie durch einen Theatervorhang. Mit ihren Masken, ihren Stimmen und Gesten sprechen sie zu uns von großen Leidenschaften, von Zärtlichkeiten, Traurigem, Komischem, seltsamen Dingen im Leben der Menschen. Die musikalischen Porträts von Junker Bleichwang (Was ihr wollt), Zettel (Ein Sommernachtstraum) und Lady Macbeth (Macbeth) wechseln sich in unserem Konzert ab mit Texten aus den entsprechenden Bühnenwerken und Sololiteratur von Shakespeares Zeitgenossen, dem Komponisten John Dowland. 

Das Konzert findet im Rahmen der Reihe RESONANZprojekt statt und stellt die Bibliothek des Internationalen Kollegs Morphomata im Wienand Haus vor. In seiner Begrüßung stellt Prof. Dietrich Boschung, Direktor des Kollegs, das Gebäude kurz vor. Das RESONANZprojekt steht unter der Schirmherrschaft des Rektors der Uni Köln, Prof. Axel Freimuth.

RESONANZprojekt
Resonanz bezeichnet das verstärkte Mitschwingen eines schwingfähigen Systems. Als solches betrachtet das Collegium musicum die Universität zu Köln. Wir begeben uns auf die Suche nach interessanten alten und neuen Räumen unserer Universität und füllen sie mit Musik. Dadurch erreichen wir - und hier kommt noch einmal eine physikalische Definition ins Spiel - eine Änderung des energetischen Anregungszustands des bestehenden Systems. Wir möchten durch die Musik die übliche Nutzung der Räume erweitern, ihre Funktion ändern und sie dadurch ins Bewusstsein bringen.

Mi, 29. Juni | 20:00 Uhr | Wienand Haus: Bibliothek des Internationalen Kollegs Morphomata

RESONANZprojekt: Royal Winter Music
Ein Abend mit Texten von Shakespeare und Musik von John Dowland und Hans Werner Henze

Nangialai Nashir, Gitarre
Frank Meyer, Sprecher

Begrüßung: Prof. Dr. Dietrich Boschung, Direktor Morphomata

Eintritt frei, Einlass nur mit Voranmeldung (begrenzte Plätze) unter
collegium-musicum(at)uni-koeln.de oder (0221) 470 41 96

In Kooperation mit dem Internationalen Kolleg "Morphomata: Genese, Dynamik und Medialität kultureller Figurationen" und Klang Köln e.V.
Schirmherr der Reihe RESONANZprojekt: Prof. Dr. Axel Freimuth, Rektor der Universität zu Köln

Mo, 18. Juli: A Shakespeare Scenario - Sinfoniekonzert

Plakat: 18. Juli 2016

Vom gefeiertem Nationalhelden bis zum brutalen Kriegstreiber – so zahlreich die Verfilmungen und Inszenierungen von Shakespeares Drama über den englischen König Heinrich V. sind, so ambivalent sind sie. Als "moralische Unterstützung" englischer Truppen zum Ende des zweiten Weltkrieges geplant und finanziell durch die englische Regierung unterstützt, erzählt der Film Henry V (1944) des Regisseurs Laurence Olivier die Erfolgsgeschichte eines strahlenden Herrschers, der noch auf dem Schlachtfeld die Kraft der "band of brothers" - der vermeintlich Unterlegenen - beschwört und damit Frankreich besiegt. 
Mit pompös-dramatischen Klängen folgt auch die Filmmusik William Waltons dieser glorreichen Darstellung.

Unterstützt durch Chor, KölnerKinderUni-Chor und den Sprecher Eckart Dux (u.a. dt. Synchronstimme von Steve Martin und Anthony Perkins) bringt das Sinfonieorchester eine für das Konzerthaus adaptierte Fassung der 1947 für einen Oscar nominierten Musik zu Gehör. Ergänzt wird das Programm durch Werke des englischen Komponisten Malcolm Arnold. Auch er widmete sich Shakespeares Œuvre und schrieb für eine Inszenierung von The Tempest Three Songs. In einer deutschen Erstaufführung erklingt überdies Arnolds 9. Sinfonie, die zugleich Teil eines Zyklus' aller Arnold Sinfonien ist, den Gastdirigent Tobias van de Locht derzeit am Pult verschiedener Orchester realisiert.

Mo, 18. Juli | 20:00 Uhr | Konzertsaal der Hochschule für Musik und Tanz Köln

A Shakespeare ScenarioSinfoniekonzert zum 400. Todesjahr William Shakespeares 

Malcolm Arnold: Three Songs from The Tempest
Malcolm Arnold: Sinfonie Nr. 9 (dt. Erstaufführung)
William Walton: Henry V – A Shakespeare Scenario

Eckart Dux, Erzähler (Synchronsprecher u. a. von Anthony Perkins und Steve Martin)

Chor der Universität zu Köln (Einstudierung: Michael Ostrzyga)
KölnerKinderUni-Chor (Einstudierung: Alexander Schmitt)
Sinfonieorchester der Universität zu Köln

Dirigent: Tobias van de Locht

Eintritt: 15,– € / 9,– € ermäßigt, freie Platzwahl
Karten nur an der Abendkasse am 18. Juli 2016 ab 19:00 Uhr
Reservierung unter collegium-musicum(at)uni-koeln.de oder (0221) 470 41 96.


Di, 19. Juli: A Shakespeare Scenario - Sinfoniekonzert (Bochum)

Plakat: 19. Juli 2016

Di, 19. Juli | 19:30 Uhr | Audimax der Ruhr Universität Bochum

A Shakespeare Scenario
Sinfoniekonzert zum 400. Todesjahr William Shakespeares 

Malcolm Arnold: Three Songs from The Tempest 
Malcolm Arnold: Sinfonie Nr. 9 (dt. Erstaufführung)
William Walton: Henry V – A Shakespeare Scenario

Eckart Dux, Erzähler (Synchronsprecher u. a. von Anthony Perkins und Steve Martin)

Chor der Universität zu Köln (Einstudierung: Michael Ostrzyga)
KölnerKinderUni-Chor (Einstudierung: Alexander Schmitt)
Sinfonieorchester der Universität zu Köln

Dirigent: Tobias van de Locht

Eintritt frei!

Do, 21. Juli: Giuseppe Verdis Shakespeare-Opern

Plakat 21.07.2016Hexen, Geister und Mörder, blutige Taten, Wahnsinn, Liebe, Eifersucht, Nihilismus - es sind nicht eben die kleinen Themen des Lebens (und der Kunst), die in Verdis Shakespeare-Opern Macbeth und Otello verhandelt werden.

Verdi las den in Italien kaum rezipierten Shakespeare in einer italienischen Übersetzung der ersten Gesamtausgabe, die 1838 veröffentlicht wurde. Damals war er 25 Jahre alt und füllte seine Ausgabe mit zahllosen Anmerkungen. Shakespeare sei immer einer seiner liebsten Autoren gewesen, lässt er verlauten. Drei Opern nach Stücken des elisabethanischen Meisters hat er komponiert. Zwei davon, Macbeth und Otello, wird der Chor der Uni Köln gemeinsam mit drei Solist*innen, dem KölnerKinderUni-Chor und dem herausragenden Pianisten Karl-Josef Görgen, der es durch sein Spiel versteht, unseren Bösendorfer Imperial-Flügel in ein ganzes Orchester zu verwandeln, in Ausschnitten vorstellen. Prof. Peter W. Marx und Sofie Taubert vom Institut für Medienkultur und Theater der Uni Köln führen durch den Abend. Ganz italienisch beginnt das Konzert erst um 21 Uhr. 

Do, 21. Juli | 21:00 Uhr | Aula Uni Köln

Giuseppe Verdis Shakespeare-Opern
Chöre, Szenen und Arien aus
 Macbeth und Otello

Christine Maier, Sopran
Dirk Schmitz, Tenor
Thomas Bonni, Bassbariton
Karl-Josef Görgen, Klavier

Chor der Universität zu Köln
KölnerKinderUni-Chor

Dirigenten: Michael Ostrzyga und Alexander Schmitt

Moderation: Prof. Dr. Peter W. Marx und Sofie Taubert,
Institut für Medienkultur und Theater der Universität zu Köln

Eintritt frei!

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