13. Oktober: GegenSätze VI: Erinnerung & Gegenwart

Plakat 13.10.15Die 2013 ins Leben gerufene Reihe GegenSätze kombiniert musikalische Werke unterschiedlicher Epochen im Spannungsfeld gegensätzlicher thematischer Pole. Erinnerung & Gegenwart (GegenSätze VI) macht einen musikalischen Ausflug ins Baltikum und kontrastiert Stücke, die sich mit überlieferten baltischen Sagen und Mythen auseinandersetzen, mit solchen Werken, die gegenwärtige Themen der Region, wie den Untergang der Estonia 1994, thematisieren. Von der überlieferten Sage der Sonnenmutter, die zur Wintersonnenwende ihre Tochter in die reale Welt übergibt bis hin zu berstendem Metall, Nebelhorn und Textfragmenten aus den finnischen Nachrichten zum Estonia-Unglück wird thematisch ein weiter Bogen gespannt, der Erinnertes und Gegenwärtiges im baltischen Raum miteinander verknüpft. Als Dirigent wurde der junge, aber bereits sehr renommierte lettische Chorspezialist Janis Liepinš aus Riga eingeladen.

Di, 13. Oktober | 20:00 Uhr | Trinitatiskirche

GegenSätze VI. Erinnerung & Gegenwart
Musik aus dem Baltikum

Evija Skuke: Velu mate (Auftragswerk des Collegium musicum, UA)
Jaakko Mäntyjärvi: Canticum Calamitatis Maritimae
und Werke von Valentin Martinov, Peteris Plakidis,
Xavier Sarasola und Peteris Vasks

Kölner Vokalsolisten:
Julia Reckendrees, Sopran
Alexandra Thomas, Mezzosopran
Fabian Hemmelmann, Bariton
Christian Walter, Bass
Kammerchor der Universität zu Köln (Einstudierung: Michael Ostrzyga und Alexander Schmitt)
Janis Liepinš (Riga), Dirigent

Eintritt frei!

Mi, 21. Oktober: Jens Düppe. ANIMA

Plakat 21.10.15 Der Schlagzeuger Jens Düppe gehört seit langem zu den treibenden Kräften der deutschen Jazzszene und ist aus einer Vielzahl unterschiedlichster Formationen bekannt. Er stand nicht nur mit Größen wie Maria Schneider, Kenny Werner und Albert Mangelsdorff auf der Bühne, sondern auch mit Künstlern, die den Jazz aus einem anderen Blickwinkel betrachten wie zum Beispiel Markus Stockhausen und Django Bates. Für seine Kompositionen schöpft Düppe somit aus einem reichen musikalischen Erfahrungsschatz und schafft eine Musik, die in ihrer Vielseitigkeit nur so schillert und immer überraschend bleibt. Nach unzähligen CD- und Platteneinspielung als "Sideman" erscheint nun im Herbst seine Debüt CD, die die Band am 21. Oktober im Rahmen der Universitätskonzerte vorstellt.

"...einer der innovativsten Vertreter der improvisierten Musik hierzulande." (JazzZeitung 2012)
"...nicht nur ein modern Drummer par excellence, sondern ein aus der jüngeren Jazz-Generation herausragender Musiker."
(D. Schlegel)
"...schier unerschöpflicher Erfindungsreichtum." (JazzZeitung 2015)

Mi, 21. Oktober | 20:00 Uhr | Aula Uni Köln

Jens Düppe: ANIMA

Frederik Köster, Trompete
Lars Duppler, Klavier
Christian Ramond, Kontrabass
Jens Düppe, Schlagzeug

Eintritt frei!

Mo, 26. Oktober: Ubi Caritas. Benefizkonzert

Plakat 26.10.15 Ubi Caritas ist der Titel des Benefizkonzertes für die Flüchtlingsinitiative "Willkommen in Agnes". Dieser Zusammenschluss von Mitgliedern und Freunden der katholischen Agnes- und der evangelischen Thomasgemeinde hat es sich zur Aufgabe gemacht, Flüchtlinge in der Gemeinde und im Agnesviertel willkommen zu heißen und ihnen zu zeigen, dass sie Hilfe, Gesprächspartner*innen und Freund*innen finden können.
Das Konzert ist der Auftakt zu einer ganzen Reihe von "Willkommenskonzerten", mit denen die Initiative die nötigen finanziellen Ressourcen sammeln will, um in Zukunft Aktionen für und vor allem gemeinsam mit den Flüchtlingen durchzuführen.
Das Programm des Konzerts wählt biblische Motive, die in der Flüchtlingssituation bedeutsam sind: Verlassensein (Mein Gott), Hilflosigkeit und Ausgeliefertsein, die Bitte um Hilfe (Libera me) und die Flucht vor Gefahr (Hör mein Bitten) zu einem Platz des Friedens (Locus iste). Vertonungen entsprechender Texte aus der Zeit der deutschen und französischen Romantik rufen auf zur Verantwortlichkeit - zu Caritas und Amor.
Gemeinsam mit "Willkommen in Agens" freuen wir uns über zahlreiche Besucher*innen, die die wichtige und ganz direkte Arbeit der Initiative durch eine Spende am Ende des Konzerts unterstützen.

Mo, 26. Oktober | 20:00 Uhr | St. Agnes Köln

Ubi Caritas
Benefizkonzert für die Flüchtlingsinitiative "Willkommen in Agnes"

Werke von Mendelssohn, Bruckner, Rheinberger, Duruflé, Poulenc, Kaminski u.a.
Chor und Vokalensemble der Universität zu Köln
Karola Pavone, Sopran
Franziska Schacht, Mezzosopran
Michael Ostrzyga, Orgel
Alexander Schmitt, Leitung

Eintritt frei!
Alle Spenden gehen an die Flüchtlingsinitiative "Willkommen in Agnes"


Mi, 28. Oktober: Skrjabiniana. Konzert III

Plakat 28.10.15Vor 100 Jahren starb am 27. April der russische Pianist und Komponist Aleksandr Skrjabin. Aus diesem Anlass präsentiert das Collegium musicum die zehn Klaviersonaten Skrjabins in drei Konzerten am 22. April, 1. Juli und 28. Oktober 2015.
Der Pianist Nageeb Gardizi, dem Publikum der Universitätskonzerte durch Abende mit Werken von Bach, Chopin, Liszt, Schumann und Ravel gewiss eindrücklich in Erinnerung, hat sich dieser großen Aufgabe angenommen und sich mit ganzer Kraft und Seele dem Klavierwerk Skrjabins verschrieben.
Die Frage nach einer substanziellen Leistung für die Musik des 20. Jahrhunderts schwang im Bezug auf Skrjabins Schaffen im Westen von Beginn an mit. Sicher war und ist es für manchen schwer, mit dem Pathos, dem Schwärmerisch-Religiösen und dem sich selbst verschwendenden Element seiner Musik und seines Charakters umzugehen.
Und selbst nach der weltweiten Anerkennung, die sich nach Veranstaltungen zum 100. Geburtstag auf Konzertpodien und in der Musikwissenschaft durchsetzte, gibt es auch heute noch Tendenzen, Skrjabin auf seine synästhetischen Utopien und seine exzentrische Persönlichkeit zu reduzieren.
Das Collegium musicum will das künstlerische Vermächtnis Skrjabins würdigen und es 100 Jahre nach seinem Tod neu ins Bewusstsein bringen. Nageeb Gardizi spielt alle zehn Klaviersonaten und steht zum Gespräch über die Musik, den Komponisten und seine eigenen Auseinandersetzung mit beidem bereit.
Die Schauspielerinnen Katja Heinrich und Elena Galindo y Killmer rezitieren Auszüge aus Briefen Skrjabins und seiner Zeitgenoss*innen und Gedichte des Komponisten.
Die Musikwissenschaftlerin und Slavistin Florida van Rennings (Hamburg) schafft mit drei aufeinander aufbauenden Kurzvorträgen eine Kontextualisierung, die Skrjabin in seiner Zeit darstellt und Kunstströmungen sowie historische Zusammenhänge dabei einbezieht.
Die drei Elemente Gespräch, Rezitation und Vortrag begleiten Skrjabins eindrückliche Musik und ermöglichen, sich hörend, emotional, assoziativ und wissenschaftlich in das Werk des Komponisten zu vertiefen.

Wir bedanken uns beim CCCEE und dem Slavischen Institut der Universität zu Köln für die finanzielle Beteiligung an der Umsetzung unseres kleinen Festivals.

Mi, 28. Oktober | 20:00 Uhr | Aula Uni Köln

Skrjabiniana
die 10 Klaviersonaten von Aleksandr Skrjabin
in drei Konzertenzum 100. Todesjahr des Komponisten

Konzert III, Musik und Farbenspiel
Sonate Nr. 7 op. 64 (messe blanche)
Sonate Nr. 8 op. 66 (vertumna)
Sonate Nr. 9 op. 68 (messe noire)
Sonate Nr. 10 op. 70 (insectoïde)

Nageeb Gardizi, Klavier
Katja Heinrich, Rezitation

Einführungsvortrag | 19:15 Uhr | Neuer Senatssaal Uni Köln

Florida van Rennings, Hamburg:
Die späten Sonaten Aleksandr Skrjabins:
Höhepunkt der synästhetischen Erfahrung und Wegbereiter des "Mysteriums"


Eintritt frei!

Do, 29. Oktober: Sinfoniekonzert zum 150. Geburtstag von Jean Sibelius

Plakat 29.10.15"In der Symphonie Nr. 1 (1899) ist das gewaltige, überschäumende Gefühl 'ICH VERDAMMT NOCH MAL!' deutlich zu hören." Wenn Dirigent Jukka-Pekka Saraste, der dies 2002 über das Werk seines Landsmannes sagte, recht hat, dann scheint es kein besseres Stück zu geben, um Jean Sibelius an seinem 150. Geburtstag angemessen zu würdigen. So nimmt das Sinfonieorchester des Collegium musicum die 1. Sinfonie, die bereits im Semesterabschlusskonzert des Sommersemesters erklang, im Wintersemester noch einmal auf. Der finnische Komponist steht diesmal jedoch ganz im Zentrum des Abends.
Zunächst stimmt Sibelius-Experte Prof. Dr. Tomi Mäkelä von der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg mit einem Vortrag zum Thema Jean Sibelius zwischen Fin de siècle und der nordischen "Moderne" auf das Konzert ein, welches er anschließend mit einer kurzen Einführung zur 1. Sinfonie auch eröffnet.

Der Abend ist Teil einer Reihe von Veranstaltungen zum Sibeliusjahr 2015.
Weitere Informationen finden Sie demnächst hier.

Do, 29. Oktober | 20:00 Uhr | Aula Uni Köln

Sinfoniekonzert zum 150. Geburtstag von Jean Sibelius

Jean Sibelius: Sinfonie Nr. 1

Sinfonieorchester der Universität zu Köln
Leitung: Michael Ostrzyga

Begleitprogramm: 19 Uhr | Hörsaal VIIa | Vortrag
Prof. Dr. Tomi Mäkelä (Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg):
Jean Sibelius zwischen Fin de siècle und der nordischen "Moderne"

in Kooperation mit dem Institut für Skandinavistik/Fennistik der Universität zu Köln und der Deutsch-Finnischen Gesellschaft e.V.

Eintritt frei!

Do, 5. November: Musik im Museum. Mit den Augen hören

Plakat 05.11.15Im Rahmen der Reihe Musik im Museum ist das Collegium musicum wieder einmal zu Gast im Museum Ludwig. Das E-MEX-Ensemble präsentiert in den Räumen des Museums ein Programm mit bildhafter, auch mit den Augen erfahrbarer Musik. Die Zuhörer sind zugleich immer Zuschauer und bewegen sich frei durch eine tönende Szenerie, die dem Ausstellungsraum eine hörbare, bisweilen theatralische Dimension verleiht: An mehreren Orten gleichzeitig und in vielen Farben überlagern sich Bilder, Installation, Performance und Musik, inszeniert von der Regisseurin Günfer Cölgecen. Vorab gibt es um 18 Uhr Gespräche zu ausgewählten Werken, die assoziativ einen Kontext zur später erklingenden Musik herstellen und so in den Abend einführen.

Do, 5. November | 19:00 Uhr (18:00 Uhr Kunst-Gespräche und Einführung) | Museum Ludwig

Musik im Museum: Mit den Augen hören. Stationenkonzert

Werke von Peter Ablinger, Simon Steen Andersen, Georges Aperghis, Robin Hoffmann, Neele Hülcker, Mauricio Kagel, Maximilian Marcoll, Marcin Stanczyk und Stephan Winkler

Günfer Cölgecen, Inszenierung

E-MEX
Violetta von der Heydt, Sprecherin
Evelin Degen, Flöte
Anja Schmiel, Oboe
Kalina Kolarova, Violine
Burkart Zeller, Violoncello
Michael Pattmann, Schlagzeug
Norbert Krämer, Schlagzeug
Maximilian Marcoll, Schlagzeug, Klangregie
Martin von der Heydt, Klavier

Sophia Herber, Einführung und Kunst-Gespräche

Eintritt: Im Rahmen des Langen Donnerstags im Museum Ludwig ist der Eintritt zum Konzert frei für alle Kölner. Nicht-Kölner zahlen ab 17 Uhr einen ermäßigten Preis von 7,- Euro und haben zusätzlich die Möglichkeit, die ständige Sammlung sowie das Konzert zu besuchen. Karten sind an der Kasse des Museums erhältlich.

Gefördert von: Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes NRW, Polnisches Institut Düsseldorf und E-MEX e.V.


Mi, 18. November: Lieber Macho. Musik von Gentlemen der Alten Schule

Plakat 18.11.15"Ich habe nichts getan außer geradeheraus Eindrücke meines Lebens als Junge und junger Mann niederzuschreiben." (Carl Nielsen).
Mit dem Programm Lieber Macho: Musik von Gentlemen der Alten Schule gastiert das Kammerensemble VivazzA in der Reihe der Universitätskonzerte mit Werken von Carl Nielsen, Leos Janacek und Nino Rota. In kraftvollen und farbigen Kompositionen erzählen diese drei von Galanterie, Jugend und Kameradschaft, Qualitäten eines wahren Gentleman der alten Schule.
VivazzA mit seinen neun festen Ensemblemitgliedern (Flöte, Oboe, Klarinette, Fagott, Horn, Violine, Viola, Violoncello, Kontrabass) hat es sich zum Ziel gesetzt, klassische Musik einem breiten Publikum zugänglich zu machen und arbeitet dazu häufig auch mit anderen Kunstformen wie Schauspiel, Gesang oder modernen Medien. Schon kurz nach der Gründung wurde VivazzA eingeladen, seine Programme deutschlandweit präsentieren, so etwa in Konzertreihen wie der Sommerkonzertreihe der Ludwigs-Maximilian-Universität München, im Kammermusiksaal des Beethovenhauses Bonn oder im Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg. Im Mai 2015 wurde VivazzA in der Sendung Als Friede ein Fremdwort war - Das Ende des Zweiten Weltkriegs im Fokus dreier Generationen vom Deutschlandfunk vorgestellt.

Mi, 18. November | 20:00 Uhr | Aula Uni Köln

Lieber Macho. Musik von Gentlemen der Alten Schule
Carl Nielsen: Serenata in vano
Leoš Janácek: Mladi
Nino Rota: Nonetto

Kammerensemble VivazzA
Pamela Coats, Klarinette und künstlerische Leitung
Ilona Wackenhut, Querflöte
Saskia Buxbaum, Oboe
Johannes Stelter, Fagott
Lauren Whitehead, Horn
Dominik Zielke, Violine
Matthias Waehner, Viola
Leonie Maier, Violoncello
Emilie Allié, Kontrabass
Gast: Lucas Cavelius, Bassklarinette

Eintritt frei!

14., 20. & 21. November: Melusine - Die Rheinnixe. Kindermusiktheater

Plakat MelusineErstmals bringt das Collegium musicum mit Melusine - Die Rheinnixe ein Musiktheater für Kinder auf die Bühne. Melusine ist eine Fee, genauer eine Wasserfee mit einem Schlangenkörper. Seit dem 12. Jahrhundert existieren verschiedene Erzählungen der "schönen Melusina", die es als Vorbild für Wassernixen bis ins Hollywood- Kino unserer Zeit geschafft haben. Matthias Burchardt bezog den Stoff der Melusine auf die Geschichte der Stadt Köln und schrieb das Libretto für das Musiktheater:
Der Sänger Severin heiratet Melusine, muss aber versprechen, sie nie bei ihrem Bad zu beobachten. Denn es gibt ein Geheimnis, das von niemandem gelüftet werden darf: Hier nimmt sie ihre wahre Gestalt an. Melusine verhilft Severin zu Ruhm und Erfolg im Sängerwettstreit von Köln. Von seinen neidischen Mitbürger*innen angestachelt, bricht er seinen Schwur und Melusine entgleitet ihm tragisch in den Rhein.

Eine philosophische Geschichte über Kreativität, Offenheit gegenüber allem Fremden und die fatale Macht des Neides.

Der KölnerKinderUniChor führt dieses eigens für ihn komponierte Werk auf. Alle Solopartien werden von Kindern des Chores gesungen und gesprochen. Das Stück wird empfohlen für Kinder ab 6 Jahren.

Sa, 14. November, Fr, 20. November und Sa, 21. November | jeweils 19:30 Uhr | Aula Uni Köln

Melusine - Die Rheinnixe. Kinder-Musiktheater (Uraufführung am 14.11.15)

KölnerKinderUniChor und Kindersolist*innen des Chores
Instrumentalensemble
Andreas Kunz, Sprecher
Komposition: Peter Land
Libretto: Matthias Burchardt
Regie: Anna Sophia Baumgart
Leitung: Alexander Schmitt

Eintritt: 15,- € (7,- € ermäßigt)
Karten an der Abendkasse: 17,- € (9,- € ermäßigt)
Im Vorverkauf kosten die Karten 15,- € (7,- € ermäßigt). Sie sind erhältlich bei allen Konzerten des Collegium musicum (außer am 5. November 2015) sowie dienstags von 10:00 - 12:00 Uhr im Büro des Collegium musicum und über melusine-vorverkauf(at)web.de.
Karten an der Abendkasse kosten 17,- € (9,- € ermäßigt).
Die Abendkasse öffnet jeweils um 18:30 Uhr. Die Platzwahl ist frei.
Alle Informationen zum VVK finden Sie hier.

Kooperation der KölnerKinderUni und des Collegium musicum der Universität zu Köln

gefördert vom Landesmusikrat NRW und dem Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes Nordrhein-Westfalen
Schirmherrschaft: Wise Guys

So, 29. November: Singt, ihr lieben Christen all

Plakat 29.11.15 Mit dem diesjährigen Motto Singt, ihr lieben Christen all möchte der Madrigalchor der Uni Köln zum aktiven Zu-Hören seines aktuellen Adventsprogramms ermuntern. Das Konzert zum Beginn der besinnlichen Zeit stimmt mit stark besetzt-vielstimmigen Psalmen, Hymnen und Motetten, aber auch mit volkstümlich-traditionellen Liedsätzen und Chorälen auf Advent und Weihnachten ein.
Vorab gibt es bereits am Samstag, den 28. November Gelegenheit, den Sängerinnen und Sängern zu lauschen und (innerlich) mit Einzustimmen: Um 18:30 Uhr singt der Madrigalchor in der Kirche St. Clemens in Bergisch Gladbach-Paffrath.

So, 29. November | 18:00 Uhr | St. Aposteln Köln

Adventskonzert
Singt, ihr lieben Christen all

Werke von Praetorius, Schütz, Bach, Hassler, Mendelssohn, Lauridsen u.a.

Madrigalchor der Universität zu Köln
Leitung: Helmut Volke

auch am Samstag, den 28. November um 18:30 Uhr in
St. Clemens, Bergisch Gladbach-Paffrath


Eintritt frei!

5./6. Dezember: Gloria! Vorweihnachtliches Konzert

Plakat 5. und 6.12.15Am zweiten Adventswochenende lädt das Collegium musicum zum traditionellen Weihnachtskonzert ins Historische Rathaus der Stadt ein. Auf dem Programm stehen ein geistliches und ein weltliches Werk des barocken Komponisten Antonio Vivaldi (1678-1741). Sein lange unbekanntes Gloria zählt heute zu den bekanntesten Werken seines kirchenmusikalischen Schaffens, die Vier Jahreszeiten, aus denen zur Jahreszeit passend der Herbst und der Winter gespielt werden, sind wohl die Gassenhauer unter seinen zahlreichen Violinkonzerten. Mit der Komposition Which was the son of... von Arvo Pärt stimmt der Kammerchor wie im vorletzten Jahr auf die Geburt Christi ein.

Sa, 5. Dezember | 19:00 Uhr | Historisches Rathaus zu Köln
So, 6. Dezember | 17:00 Uhr | Historisches Rathaus zu Köln

Gloria! Vorweihnachtliches Konzert

Antonio Vivaldi
Gloria RV 589
Die vier Jahreszeiten (Herbst und Winter)

Arvo Pärt
Which Was the Son of...

Martina Schilling, Sopran
Mareike Braun, Alt
Albert Rundel, Violine
Kammerchor und Kammerorchester der Universität zu Köln
Leitung: Michael Ostrzyga

Eintritt frei, begrenzte Plätze
Reste der kostenlosen Einlasskarten erhältlich ab Montag, den 30. November 2015 im Bürgerbüro der Stadt Köln am Laurenzplatz (je zwei Einlasskarten pro Person)
Einlass 30 Minuten vor Konzertbeginn, freie Platzwahl

Mi, 9. Dezember: Shoots & Roots

Plakat 09.12.15Im neuesten Projekt des Kölner Echo-Preisträgers, Komponisten und Kontrabassisten Sebastian Gramss und des Sitar Virtuosen Hindol Deb haben sich indische und deutsche Musiker zusammengefunden.
Jenseits der gängigen Weltmusik- und Fusion-Klischees haben sie sowohl den Horizont der klassischen indischen Musik als auch den des Jazz erweitert und einen einzigartigen neuen Sound geschaffen.
Nach ausgiebiger Erforschung des musikalischen Backgrounds beider Kulturen (Roots), präsentiert das Doppeltrio die Früchte (Shoots) der intensiven musikalischen Zusammenarbeit in Mumbai und Köln auf einer Tournee durch Indien und Deutschland.

Mi, 9. Dezember | 20:00 Uhr | Aula Uni Köln

Shoots & Roots
Indische und deutsche Musiker im Dialog der Kulturen
Neue Wege internationaler musikalischer Zusammenarbeit


Hindol Deb, Sitar
Paras Nath, Flöte
Amit Mishra, Tabla
Matthias Muche, Posaune
Sebastian Gramss, Kontrabass
Erwin Ditzner, Schlagzeug und Percussion

mit freundlicher Unterstützung durch die Comptence Area IV der Universität zu Köln

Eintritt frei!

Mi, 6. Januar: Neujahrskonzert

Plakat 06.01.16In das neue Jahr startet das Collegium musicum gleich mit einem Novum: Erstmals bestreitet die Bläser- und Schlagwerkbesetzung des Sinfonieorchesters ein eigenes Konzert. Nachdem der Dirigent und Blasorchesterspezialist Marco Lichtenthäler hinzugewonnen werden konnte, freuen sich die oft bereits im Sinfonieorchester solistisch hervorgetretenen Instrumentalist*innen darauf, ihr Können in den verschiedensten Konstellationen und Genres zu zeigen; von der Fanfare bis zur Serenade, von großen Soli in Spohrs Notturno bis hin zu der Klangvielfalt des gesamten Ensembles in Beethovens Zapfenstreich.

Mi, 6. Januar | 20:00 Uhr | Aula Uni Köln

Neujahrskonzert

Werke von Ludwig van Beethoven, Paul Dukas, Louis Spohr und Richard Strauss

Bläserbesetzung des Sinfonieorchesters der Universität zu Köln
Leitung: Marco Lichtenthäler

Eintritt frei!

13. Januar: Words. Jazzchor

Plakat 13.01.16Der Jazzchor der Universität zu Köln bestreitet seit langem mal wieder ein Konzert alleine. Das Programm bietet nach den Ausflügen in die Isländische Folklore im Sommer und der Zusammenarbeit mit der Big Band im vergangenen Winter nun wieder eine klassischere Auswahl anspruchsvoller Jazzchormusik. Neu im Programm sind Klassiker der internationalen a cappella Jazz- und Popchorszene von namhaften Chören und Ensembles wie Rajaton aus Finnland (Butterfly), Vocal Line aus Dänemark (Viva la vida) oder Maybebop aus Deutschland (Engel). Daneben werden alte Klassiker, die lange nicht zu hören waren, neu aufgelegt (Winter, Words) oder neu arrangiert (Sing Sing Sing). Abgerundet wird das sicherlich sehr abwechslungsreiche Programm durch ein Stück für Männerensemble (River) und ein paar neue fantastische Solostimmen, die seit Kurzem den Chorklang beleben.

Mi, 13. Januar | 20:00 Uhr| Aula Uni Köln

Words. Ein Abend mit dem Jazzchor der Uni Köln

Jazzchor der Universität zu Köln
Leitung: Dietrich Thomas

Eintritt frei!

20. Januar: The Swingcredibles

Plakat 20.01.16Studenten und Ex-Studenten, Amateure und angehende Profis bilden die Big Band der Uni Köln, die unter der Leitung von Johannes Nink auf der Bühne steht. Gemeinsam sind sie The Swingcredibles. Jazz und Swing sind das Credo der Band. Pop- und Rockarrangements haben hier keinen Platz, dafür aber Musik von Charles Mingus, Gordon Goodwin und Sammy Nestico sowie Eigenkompositionen und -arrangements. Nach höchst erfolgreichen Konzerten und einer CD-Produktion zum 20. Jubiläum der Ska-Band The Slapstickers, deren größte Hits mit Big Band-Sound eingespielt wurden, sind die Swingcredibles am 20. Januar in Topform live auf der Aulabühne zu erleben.

Mi, 20. Januar | 20:00 Uhr | Aula Uni Köln

The Swingcredibles

Big Band der Universität zu Köln
Leitung: Johannes Nink

Eintritt frei!

27. & 30. Januar: Händels Messiah

27. und 30. Januar: Händels Messiah

Plakat 27.01.16Das Collegium musicum der Universität zu Köln bringt am 27. Januar in der wunderschönen Historischen Stadthalle Wuppertal und am 30. Januar im Konzertsaal der Hochschule für Musik und Tanz Georg Friedrich Händels Messiah HWV 56 zu Gehör - allerdings nicht in gewohnt kleiner Barockbesetzung, sondern als gemeinsames Projekt des Sinfonieorchesters mit den drei klassischen Chören der Universität, Chor, Kammerchor und Madrigalchor. So bietet sich die ganze Bandbreite musikalischer Differenzierung bei der Interpretation des großen Oratoriums – von feinen Soli bis hin zum pompösen Gesamtklang.
Sowohl in der Historischen Stadthalle als auch im Konzertsaal der HfMT sind die Ensembles der Uni Köln erstmals zu Gast.

Mi, 27. Januar | 19:30 Uhr | Historische Stadthalle Wuppertal

Georg Friedrich Händel: Messiah HWV 56

Martina Schilling, Sopran
Carola Günther, Alt
Javier Alonso, Tenor
Thomas Bonni, Bass

Chor, Madrigalchor und Kammerchor der Universität zu Köln
(Choreinstudierung: Michael Ostrzyga, Alexander Schmitt und Helmut Volke)
Sinfonieorchester der Universität zu Köln
Leitung: Michael Ostrzyga

Eintritt: 18,- € (10,- € erm.) / 14,- € (8,- € erm.) | 10,- € (6,- € erm.)
Karten unter www.wuppertal-live.de (kein VVK über das Collegium musicum)
Bei Fragen zum Ticketkauf im Internet sowie bei technischen Problemen mit online gekauften Tickets: 0800 400 41 11 (kostenlos)

Sa, 30. Januar | 17:00 Uhr | Konzertsaal der HfMT KölnPlakat 30.01.16

Georg Friedrich Händel: Messiah HWV 56

Martina Schilling, Sopran
Carola Günther, Alt
Javier Alonso, Tenor
Thomas Bonni, Bass

Chor, Madrigalchor und Kammerchor der Universität zu Köln
(Choreinstudierung: Michael Ostrzyga, Alexander Schmitt und Helmut Volke)
Sinfonieorchester der Universität zu Köln
Leitung: Michael Ostrzyga

Eintritt: 15,- € (9,- € ermäßigt), freie Platzwahl
Karten nur an der Abendkasse am 30. Januar 2016 ab 16:00 Uhr (Einlass 16.30 Uhr)
Vorreservierung ab dem 7. Dezember 2015 unter collegium-musicum(at)uni-koeln.de oder (0221) 470 41 96

Mi, 3. Februar: Tres Morillas. Trio Sanstierce

Tres Morillas, drei Maurinnen, begegnen einem stolzen spanischen Ritter und sie beginnen ein Flirt...
Dieses Lied aus dem Cancionero de Palacio (15./16. Jahrhundert), welches dem Konzertprogramm seinen Namen gibt, erinnert anschaulich an die "convivencia" - das Zusammenleben von Muslimen und Christen auf der iberischen Halbinsel während der 800jährigen Herrschaft der Mauren - und es ist nicht das einzige dieser Art. Das Trio Sanstierce widmet sich dieser Zeit der "convivencia", in der auf der iberischen Halbinsel eine Hochkultur entstand, die bis heute in Europa lebendig ist. Wer weiß schon, dass z.B. die bis heute wohlbekannte Liedform mit Kehrreim in der Mitte des 10. Jahrhunderts in der Nähe von Sevilla unter jüdischem und muslimischen Einfluss erfunden worden ist?

Mi, 3. Februar | 20:00 Uhr | Aula Uni Köln

Tres Morillas
Lieder des Mittelalters unter jüdischem, christlichem
und muslimischem Einfluss
aus Spanien und Portugal


SANSTIERCE
Maria Jonas, Gesang und Shrutibox
Dominik Schneider, Traversflöte und Quinterne
Bassem Hawar, Djoze (irakische Kniegeige)

Eintritt frei!