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5. Oktober 2015
 

Liebe Freund*innen des Collegium musicum,

nach der Sommerpause beginnen im Oktober die UNIVERSITÄTSKONZERTE wieder. Wir freuen uns auf gleich fünf Programme von Chor und Jazz über Klavier bis hin zum großen Sinfonieorchster:

  • GegenSätze VI präsentiert Musik aus dem Baltikum und reflektiert dabei Erinnertes und Gegenwärtiges aus dieser Region. (13. Oktober)
  • Jens Düppe stellt mit seinem Jazz Quartett die neue CD ANIMA vor.
    (21. Oktober)
  • Chor und Vokalensemble der Uni Köln singen für die Flüchtlingsinitiative "Willkommen in Agnes". (26. Oktober)
  • Nageeb Gardizi beendet das kleine Skrjabin-Festival mit der Aufführung der Klavier-Sonaten Nr. 7-10 in einer Inszenierung mit Farbenspiel.
    (28. Oktober)
  • Das Sinfonieorchester gratuliert Jean Sibelius zum 150. Geburtstag mit der Sinfonie Nr. 1, begleitet von einem Vortrag des Sibelius-Experten Prof. Dr. Tomi Mäkelä. (29. Oktober)

Übrigens:
Für unser Highlight im November, die Premiere und zwei weitere Vorstellungen des Kindermusiktheaters Melusine - Die Rheinnixe können Sie jetzt bereits Karten erwerben. Alle Informationen dazu finden Sie hier.

Wir freuen uns auf ein ereignisreiches Semester
und ganz besonders auf Ihren Besuch!

Inhalt:
Di, 13. Oktober: GegenSätze VI. Erinnerung & Gegenwart
Do, 29. Oktober: Sinfoniekonzert zum 150. Geburtstag von Jean Sibelius
Mi, 21. Oktober: Jens Düppe. ANIMA
Mo, 26. Oktober: Ubi Caritas. Benefizkonzert
Mi, 28. Oktober: Skrjabiniana. Konzert III

Di, 13. Oktober: GegenSätze VI. Erinnerung & Gegenwart

Plakat 13.10.15Die 2013 ins Leben gerufene Reihe GegenSätze kombiniert musikalische Werke unterschiedlicher Epochen im Spannungsfeld gegensätzlicher thematischer Pole. Erinnerung & Gegenwart (GegenSätze VI) macht einen musikalischen Ausflug ins Baltikum und kontrastiert Stücke, die sich mit überlieferten baltischen Sagen und Mythen auseinandersetzen, mit solchen Werken, die gegenwärtige Themen der Region, wie den Untergang der Estonia 1994, thematisieren. Von der überlieferten Sage der Sonnenmutter, die zur Wintersonnenwende ihre Tochter in die reale Welt übergibt bis hin zu berstendem Metall, Nebelhorn und Textfragmenten aus den finnischen Nachrichten zum Estonia-Unglück wird thematisch ein weiter Bogen gespannt, der Erinnertes und Gegenwärtiges im baltischen Raum miteinander verknüpft. Als Dirigent wurde der junge, aber bereits sehr renommierte lettische Chorspezialist Janis Liepinš aus Riga eingeladen.

GegenSätze VI. Erinnerung & Gegenwart
Musik aus dem Baltikum

Di, 13. Oktober | 20:00 Uhr | Trinitatiskirche

Evija Skuke: Velu mate (Auftragswerk des Collegium musicum, UA)
Jaakko Mäntyjärvi: Canticum Calamitatis Maritimae
und Werke von Valentin Martinov, Peteris Plakidis, Xavier Sarasola und Peteris Vasks

Kölner Vokalsolisten:
Julia Reckendrees, Sopran
Alexandra Thomas, Mezzosopran
Fabian Hemmelmann, Bariton
Christian Walter, Bass

Kammerchor der Universität zu Köln
(Einstudierung: Michael Ostrzyga und Alexander Schmitt)
Janis Liepinš (Riga), Dirigent

Eintritt frei!

Mi, 21. Oktober: Jens Düppe. ANIMA

Plakat 21.10.15Der Schlagzeuger Jens Düppe gehört seit langem zu den treibenden Kräften der deutschen Jazzszene und ist aus einer Vielzahl unterschiedlichster Formationen bekannt. Er stand nicht nur mit Größen wie Maria Schneider, Kenny Werner und Albert Mangelsdorff auf der Bühne, sondern auch mit Künstlern, die den Jazz aus einem anderen Blickwinkel betrachten wie zum Beispiel Markus Stockhausen und Django Bates. Für seine Kompositionen schöpft Düppe somit aus einem reichen musikalischen Erfahrungsschatz und schafft eine Musik, die in ihrer Vielseitigkeit nur so schillert und immer überraschend bleibt. Nach unzähligen CD- und Platteneinspielung als "Sideman" erscheint nun im Herbst seine Debüt CD, die die Band am 21. Oktober im Rahmen der Universitätskonzerte vorstellt.

"...einer der innovativsten Vertreter der improvisierten Musik hierzulande." (JazzZeitung 2012)
"...nicht nur ein modern Drummer par excellence, sondern ein aus der jüngeren Jazz-Generation herausragender Musiker."
(D. Schlegel)
"...schier unerschöpflicher Erfindungsreichtum." (JazzZeitung 2015)

Jens Düppe: ANIMA

Mi, 21. Oktober | 20:00 Uhr | Aula Uni Köln

Frederik Köster, Trompete
Lars Duppler, Klavier
Christian Ramond, Kontrabass
Jens Düppe, Schlagzeug

Eintritt frei!

Mo, 26. Oktober: Ubi Caritas. Benefizkonzert

Plakat 26.10.15Ubi Caritas ist der Titel des Benefizkonzertes für die Flüchtlingsinitiative "Willkommen in Agnes". Dieser Zusammenschluss von Mitgliedern und Freunden der katholischen Agnes- und der evangelischen Thomasgemeinde hat es sich zur Aufgabe gemacht, Flüchtlinge in der Gemeinde und im Agnesviertel willkommen zu heißen und ihnen zu zeigen, dass sie Hilfe, Gesprächspartner*innen und Freund*innen finden können.
Das Konzert ist der Auftakt zu einer ganzen Reihe von "Willkommenskonzerten", mit denen die Initiative die nötigen finanziellen Ressourcen sammeln will, um in Zukunft Aktionen für und vor allem gemeinsam mit den Flüchtlingen durchzuführen.
Das Programm des Konzerts wählt biblische Motive, die in der Flüchtlingssituation bedeutsam sind: Verlassensein (Mein Gott), Hilflosigkeit und Ausgeliefertsein, die Bitte um Hilfe (Libera me) und die Flucht vor Gefahr (Hör mein Bitten) zu einem Platz des Friedens (Locus iste). Vertonungen entsprechender Texte aus der Zeit der deutschen und französischen Romantik rufen auf zur Verantwortlichkeit - zu Caritas und Amor.
Gemeinsam mit "Willkommen in Agens" freuen wir uns über zahlreiche Besucher*innen, die die wichtige und ganz direkte Arbeit der Initiative durch eine Spende am Ende des Konzerts unterstützen.

Ubi Caritas
Benefizkonzert für die Flüchtlingsinitiative
"Willkommen in Agnes"

Mo, 26. Oktober | 20:00 Uhr | St. Agnes Köln

Werke von Mendelssohn, Bruckner, Rheinberger, Duruflé, Poulenc, Kaminski u.a.

Chor und Vokalensemble der Universität zu Köln
Karola Pavone, Sopran
Franziska Schacht, Mezzosopran
Michael Ostrzyga, Orgel
Alexander Schmitt, Leitung

Eintritt frei!
Alle Spenden gehen an die Flüchtlingsinitiative "Willkommen in Agnes"

Mi, 28. Oktober: Skrjabiniana. Konzert III

Plakat 28.10.15Vor 100 Jahren starb am 27. April der russische Pianist und Komponist Aleksandr Skrjabin. Aus diesem Anlass präsentiert das Collegium musicum die zehn Klaviersonaten Skrjabins in drei Konzerten am 22. April, 1. Juli und 28. Oktober 2015.
Der Pianist Nageeb Gardizi, dem Publikum der Universitätskonzerte durch Abende mit Werken von Bach, Chopin, Liszt, Schumann und Ravel gewiss eindrücklich in Erinnerung, hat sich dieser großen Aufgabe angenommen und sich mit ganzer Kraft und Seele dem Klavierwerk Skrjabins verschrieben.
Die Frage nach einer substanziellen Leistung für die Musik des 20. Jahrhunderts schwang im Bezug auf Skrjabins Schaffen im Westen von Beginn an mit. Sicher war und ist es für manchen schwer, mit dem Pathos, dem Schwärmerisch-Religiösen und dem sich selbst verschwendenden Element seiner Musik und seines Charakters umzugehen.
Und selbst nach der weltweiten Anerkennung, die sich nach Veranstaltungen zum 100. Geburtstag auf Konzertpodien und in der Musikwissenschaft durchsetzte, gibt es auch heute noch Tendenzen, Skrjabin auf seine synästhetischen Utopien und seine exzentrische Persönlichkeit zu reduzieren.
Das Collegium musicum will das künstlerische Vermächtnis Skrjabins würdigen und es 100 Jahre nach seinem Tod neu ins Bewusstsein bringen. Nageeb Gardizi spielt alle zehn Klaviersonaten und steht zum Gespräch über die Musik, den Komponisten und seine eigenen Auseinandersetzung mit beidem bereit.
Die Schauspielerinnen Katja Heinrich und Elena Galindo y Killmer rezitieren Auszüge aus Briefen Skrjabins und seiner Zeitgenoss*innen und Gedichte des Komponisten.
Die Musikwissenschaftlerin und Slavistin Florida van Rennings (Hamburg) schafft mit drei aufeinander aufbauenden Kurzvorträgen eine Kontextualisierung, die Skrjabin in seiner Zeit darstellt und Kunstströmungen sowie historische Zusammenhänge dabei einbezieht.
Die drei Elemente Gespräch, Rezitation und Vortrag begleiten Skrjabins eindrückliche Musik und ermöglichen, sich hörend, emotional, assoziativ und wissenschaftlich in das Werk des Komponisten zu vertiefen.

Wir bedanken uns beim CCCEE und dem Slavischen Institut der Universität zu Köln für die finanzielle Beteiligung an der Umsetzung unseres kleinen Festivals.

Skrjabiniana
die 10 Klaviersonaten von Aleksandr Skrjabin in drei Konzerten
zum 100. Todesjahr des Komponisten

Mi, 28. Oktober | 20:00 Uhr | Aula Uni Köln

Konzert III, Musik und Farbenspiel
Sonate Nr. 7 op. 64 (messe blanche)
Sonate Nr. 8 op. 66 (vertumna)
Sonate Nr. 9 op. 68 (messe noire)
Sonate Nr. 10 op. 70 (insectoïde)

Nageeb Gardizi, Klavier
Katja Heinrich, Rezitation

Einführungsvortrag | 19:15 Uhr | Neuer Senatssaal Uni Köln

Florida van Rennings, Hamburg:
Die späten Sonaten Aleksandr Skrjabins:
Höhepunkt der synästhetischen Erfahrung und Wegbereiter des "Mysteriums"


Eintritt frei!

Do, 29. Oktober: Sinfoniekonzert zum 150. Geburtstag von Jean Sibelius

Plakat 29.10.15"In der Symphonie Nr. 1 (1899) ist das gewaltige, überschäumende Gefühl 'ICH VERDAMMT NOCH MAL!' deutlich zu hören." Wenn Dirigent Jukka-Pekka Saraste, der dies 2002 über das Werk seines Landsmannes sagte, recht hat, dann scheint es kein besseres Stück zu geben, um Jean Sibelius an seinem 150. Geburtstag angemessen zu würdigen. So nimmt das Sinfonieorchester des Collegium musicum die 1. Sinfonie, die bereits im Semesterabschlusskonzert des Sommersemesters erklang, im Wintersemester noch einmal auf. Der finnische Komponist steht diesmal jedoch ganz im Zentrum des Abends.
Zunächst stimmt Sibelius-Experte Prof. Dr. Tomi Mäkelä von der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg mit einem Vortrag zum Thema Jean Sibelius zwischen Fin de siècle und der nordischen "Moderne" auf das Konzert ein, welches er anschließend mit einer kurzen Einführung zur 1. Sinfonie auch eröffnet.

Der Abend ist Teil einer Reihe von Veranstaltungen zum Sibeliusjahr 2015.
Weitere Informationen finden Sie demnächst hier.

Sinfoniekonzert zum 150. Geburtstag von Jean Sibelius

Do, 29. Oktober | 20:00 Uhr | Aula Uni Köln

Jean Sibelius: Sinfonie Nr. 1

Sinfonieorchester der Universität zu Köln
Leitung: Michael Ostrzyga

Begleitprogramm: 19 Uhr | Hörsaal VIIa | Vortrag
Prof. Dr. Tomi Mäkelä (Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg):
Jean Sibelius zwischen Fin de siècle und der nordischen "Moderne"

in Kooperation mit dem Institut für Skandinavistik/Fennistik der Universität zu Köln und der Deutsch-Finnischen Gesellschaft e.V.

Eintritt frei!

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!
Mit herzlichen Grüßen

Ihr Team des Collegium musicum der Universität zu Köln

Albertus Magnus Platz | 50923 Köln
Telefon: +49 (0) 221 - 470 4196
e-Mail: collegium-musicum(at)uni-koeln.de

 

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