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30. Juni 2015
 

Liebe Freund*innen des Collegium musicum,

bevor wir in die Sommerpause gehen, starten wir im Juli mit drei großen Konzerten noch einmal durch.

Schon morgen wird es bei uns ekstatisch! Im zweiten Konzert unserer Skrjabiniana, eines kleinen Festivals anlässlich des 100. Todestages von Alksandr Skrjabin, hören Sie den Pianisten Nageeb Gardizi mit der 4., 5. und 6. Klaviersonate. Elena Galindo y Killmer rezitiert Skrjabins Poème de l'extase und die Musikwissenschaftlerin und Slavistin Florida van Rennings aus Hamburg führt um 19:15 Uhr in die drei Werke des Abends ein.

Am 9. Juli laden wir Sie zum UniSommerfest mit Musik, Kölsch und Currywurst.

Und am 16. Juli hören Sie, was unser Sinfonieorchester sich wünscht: Sibelius, Grieg und Saint-Saëns.

Save the Date: Am 1. August sind Kammerchor und Kammerorchester um 13 Uhr mit Mozarts Requiem in St. Aposteln zu Gast, bevor sie zu einer Konzertreise nach Mailand und Monza aufbrechen. Hierzu folgt noch einmal eine gesonderte Einladung.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Inhalt:
Mi, 1. Juli: Skrjabiniana. Konzert II
Do, 9. Juli: UniSommerfest
Do, 16. Juli: Sinfoniekonzert zum Semesterabschluss

Mi, 1. Juli: Skrjabiniana. Konzert II

Plakat 01.07.2015Vor 100 Jahren starb am 27. April der russische Pianist und Komponist Aleksandr Skrjabin. Aus diesem Anlass präsentiert das Collegium musicum die zehn Klaviersonaten Skrjabins in drei Konzerten am 22. April, 1. Juli und 28. Oktober 2015.
Der Pianist Nageeb Gardizi, dem Publikum der Universitätskonzerte durch Abende mit Werken von Bach, Chopin, Liszt, Schumann und Ravel gewiss eindrücklich in Erinnerung, hat sich dieser großen Aufgabe angenommen und sich mit ganzer Kraft und Seele dem Klavierwerk Skrjabins verschrieben.
Die Frage nach einer substanziellen Leistung für die Musik des 20. Jahrhunderts schwang im Bezug auf Skrjabins Schaffen im Westen von Beginn an mit. Sicher war und ist es für manchen schwer, mit dem Pathos, dem Schwärmerisch-Religiösen und dem sich selbst verschwendenden Element seiner Musik und seines Charakters umzugehen.
Und selbst nach der weltweiten Anerkennung, die sich nach Veranstaltungen zum 100. Geburtstag auf Konzertpodien und in der Musikwissenschaft durchsetzte, gibt es auch heute noch Tendenzen, Skrjabin auf seine synästhetischen Utopien und seine exzentrische Persönlichkeit zu reduzieren.
Das Collegium musicum will das künstlerische Vermächtnis Skrjabins würdigen und es 100 Jahre nach seinem Tod neu ins Bewusstsein bringen. Nageeb Gardizi spielt alle zehn Klaviersonaten und steht zum Gespräch über die Musik, den Komponisten und seine eigenen Auseinandersetzung mit beidem bereit.
Die Schauspielerinnen Katja Heinrich und Elena Galindo y Killmer rezitieren Auszüge aus Briefen Skrjabins und seiner Zeitgenoss*innen und Gedichte des Komponisten.
Die Musikwissenschaftlerin und Slavistin Florida van Rennings (Hamburg) schafft mit drei aufeinander aufbauenden Kurzvorträgen eine Kontextualisierung, die Skrjabin in seiner Zeit darstellt und Kunstströmungen sowie historische Zusammenhänge dabei einbezieht.
Die drei Elemente Gespräch, Rezitation und Vortrag begleiten Skrjabins eindrückliche Musik und ermöglichen, sich hörend, emotional, assoziativ und wissenschaftlich in das Werk des Komponisten zu vertiefen.

Wir bedanken uns beim CCCEE und dem Slavischen Institut der Universität zu Köln für die finanzielle Beteiligung an der Umsetzung unseres kleinen Festivals.

Mi, 1. Juli | 20 Uhr | Aula Uni Köln

Skrjabiniana
die 10 Klaviersonaten von Aleksandr Skrjabin in drei Konzerten
zum 100. Todesjahr des Komponisten

Konzert II
Sonate Nr. 4 op. 30 (vol solitaire)
Sonate Nr. 5 op. 53 (poème de l'extase)
Sonate Nr. 6 op. 62 (appel mystérieux)

Nageeb Gardizi, Klavier
Elena Galindo y Killmer, Rezitation

Einführungsvortrag | 19:15 Uhr | Neuer Senatssaal Uni Köln

Einführung durch Florida van Rennings, Hamburg:
"Vom Frühwerk zum Spätwerk: Die vierte, fünfte und sechste Sonate
als Wendepunkt im Schaffen Aleksandr Skrjabins"


Eintritt frei!

letztes Konzert am 28. Oktober 2015

mit freundlicher Unterstützung durch das CCCEE | Cologne Centre for Central and Eastern Europe und das Slavische Institut der Universität zu Köln

Do, 9. Juli: UniSommerfest

Plakat 09.07.2015Musik, Kölsch und Currywurst - die Uni Köln und ihr Collegium musicum laden Sie herzlich dazu ein, gemeinsam auf dem Campus der Humanwissenschaftlichen Fakultät den Sommer und das Semesterende einzuläuten.
Es gibt Köstlichkeiten vom Grill, kühles Kölsch vom Fass und leckeres Eis in entspannter Sommeratmosphäre; dazu ein Musikprogramm, das gleichermaßen tanzbar, mitreißend und darüber hinaus zu einem guten Teil hausgemacht ist! Johannes Nink, Leiter unserer Uni Big Band The Swingcredibles, hat zum 20. Jubiläum der Kölner Ska-Urgesteine The Slapstickers deren größte Hits neu arrangiert. Die neun Jungs der Slapstickers, die sonst mit internationalen Ska-Größen die Bühne teilen, haben sich für ihre schweißtreibende Show diesmal die gesamte Big Band der Uni Köln dazu geholt. Ska in Jazz-Harmonik: Ein ungewöhnliches Crossover made @ Uni Köln! (20-22 Uhr)
Den Auftakt macht die junge, international besetzte Kölner Band The Road. Mit einem klassischen Kontrabassisten, einem Jazz-Geiger, einem Latino-Percussionisten und einem Folksänger nebst Mundharmonika und E-Gitarre bewegt sich die Band weit ab vom Mainstream - und alle lieben sie! (17-19 Uhr)

Do, 9. Juli | 17-22 Uhr | Campus der
Humanwissenschaftlichen Fakultät der Uni Köln

UniSommerfest
The Road (ab 17 Uhr)

The Slapstickers - Cologne's finest Ska
feat. The Swingcredibles, Big Band der Uni Köln
musikalische Leitung: Johannes Nink (ab 20 Uhr)

Kölsch & Currywurst

Eintritt frei!

mit freundlicher Unterstützung
durch unseren Sommerfest-Partner Sion


Do, 16. Juli: Sinfoniekonzert zum Semesterabschluss

Plakat 16.07.15Zum Abschluss des Sommersemesters präsentiert das Sinfonieorchester erstmals ein "Wunschprogramm". Die Ensemblemitglieder selbst haben die Werke vorgeschlagen und ausgewählt. Mit Sibelius' Sinfonie Nr. 1 e-Moll op. 39 und dem Klavierkonzert a-Moll op. 16 von Edvard Grieg hat das Orchester sich im Jahr von Sibelius' 150. Geburtstag für ein romantisches Programm mit nordischem Schwerpunkt entschieden. Als Solistin konnten wir die aserbaidschanische Pianistin Elnara Ismailova gewinnen, die mit Griegs Klavierkonzert schon seit ihrem 16. Lebensjahr vertraut ist.
Eröffnet wird das Konzert mit dem virtuosen Danse macabre von Camille Saint-Saëns, mit dem die Kölner Studentin der Sprachtherapie Anja Obergfell an der Solovioline ihren Einstand als Konzertmeisterin gibt.  

Do, 16. Juli | 20 Uhr | Aula Uni Köln

Sinfoniekonzert zum Semesterabschluss

Camille Saint-Saëns: Danse macabre op. 40
Edvard Grieg: Klavierkonzert a-Moll op. 16
Jean Sibelius: Sinfonie Nr. 1 e-Moll op. 39

Elnara Ismailova, Klavier
Sinfonieorchester der Universität zu Köln
Michael Ostrzyga, Leitung

Eintritt frei!

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!
Mit herzlichen Grüßen

Ihr Team des Collegium musicum der Universität zu Köln

Albertus Magnus Platz | 50923 Köln
Telefon: +49 (0) 221 - 470 4196
e-Mail: collegium-musicum@uni-koeln.de

 

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