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Liebe Freund*innen des Collegium musicum,

Schubert und Beethoven in zeitgenössischer Wiederkehr, Gotteslob und Menschenliebe, eine raumfüllende Glasharfe kombiniert mit Palestrinas berühmter Missa Papae Marcelli sowie isländische Volks- und Kinderlieder als Ausgangspunkt für Jazzkompositionen und a cappella-Klänge unserer Jazzchors erwarten Sie im Juni.
Dazu gibt es am 6. Juni in Wuppertal noch einmal die Möglichkeit, unseren Chor als Teil des Ensembles zu hören, das gemeinsam mit dem djo (das junge Orchester NRW) dessen 30jähriges Bestehen mit Beethovens 9. Sinfonie und Oskar Frieds Das trunkene Lied feiert. Informationen dazu finden Sie hier.

Heute Abend freuen wir uns, die besten Instrumentalis*innen schottischer Universitäten zum Gastkonzert begrüßen zu dürfen. Schostakowitschs 10. Sinfonie und Elgars berühmtes Cellokonzert mit dem südafrikanischen Solisten Rudi de Groote stehen auf dem Programm des Universities of Scotland Symphony Orchestra.
Der Eintritt zu allen Konzerten ist frei.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Inhalt:
HEUTE, Mi, 27. Mai: Sinfoniekonzert
Mi, 10. Juni: Schöpfungshöhe? Schubert und Beethoven in zeitgenössischer Wiederkehr
So, 14. Juni: Gotteslob und Menschenlieb
Mi, 17. Juni: Harry's Dream
Mi, 24. Juni: á víð og dreif. Jazzchor & Duo S. K. Schmid/L. Duppler

HEUTE, Mi, 27. Mai: Sinfoniekonzert

Plakat 27.05.15Die besten Instrumentalist*innen aller schottischen Universitätsorchester nutzen die Zeit zwischen Prüfungen und Semesterende, um gemeinsam auf Tournee zu gehen. So freuen wir uns, die Kommiliton*innen des Universities of Scotland Symphony Orchestra, in der ansonsten vorlesungsfreien Woche nach Pfingsten in der Aula zu Gast zu haben. Mit Elgars Cellokonzert, der Fanfare for the Common Man von Copland und Schostakowitschs 10. Sinfonie stehen drei berühmte Werke auf dem Programm, die mal mit melancholischen, mal mit gewaltigen Tönen die Erfahrungen der beiden Weltkriege und der Stalin-Diktatur verarbeiten.

Mi, 27. Mai | 20 Uhr | Aula Uni Köln

Sinfoniekonzert

Edward Elgar: Cellokonzert in e-Moll op. 85
Aaron Copland: Fanfare For The Common Man
Dmitri Schostakowitsch: Sinfonie Nr. 10 in e-Moll op. 93

Rudi de Groote, Violoncello
Universities of Scotland Symphony Orchestra
Christopher Swaffer, Leitung

Eintritt frei!

Mi, 10. Juni: Schöpfungshöhe? Schubert und Beethoven in zeitgenössischer Wiederkehr

Plakat 10.06.2015"Die Schöpfungshöhe ist ein Kriterium, das im Urheberrecht urheberrechtlich geschützte Werke von solchen Leistungen abgrenzt, die keinem urheberrechtlichen Schutz unterliegen?"
Nie war es so einfach, wie im digitalen Zeitalter: das Einarbeiten fremder Inhalte in eigene Werke. Wird der ursprüngliche Autor genannt, heißt das Verfahren "Zitieren", wenn nicht... Dass dieses Prinzip viel älter ist, wurde schon reichlich diskutiert. Das Konzertprogramm gibt einen Eindruck, wie originell und künstlerisch fruchtbar mit fremdem Ausgangsmaterial umgegangen werden kann - und wie schwierig es deshalb ist, in Fragen des Urheberrechts und der Schöpfungshöhe den Überblick zu behalten. Ob unverhohlen offensiv (C. M. Wagner) oder indirekt (H. Zender), sich selbst zitierend (C. Lippe) oder bewusst bezugnehmend (Nancarrow, Ligeti, Chin) - die Werke, die E-MEX für das Programm ausgewählt hat, zeigen eine ganze Bandbreite des Umgangs mit fremdem Material. Zwei Lieder von Schubert und Beethoven bilden den Bezugspunkt zur Tradition.

Mi, 10. Juni | 20 Uhr | Aula Uni Köln

Schöpfungshöhe?
Schubert und Beethoven in zeitgenössischer Wiederkehr

Werke von Franz Schubert, Ludwig van Beethoven,
György Ligeti, Conlon Nancarrow, Hans Zender,
Unsuk Chin, Christoph Maria Wagner und Cort Lippe

Christoph Scheeben, Bariton
E-MEX
Evelin Degen, Flöte
Burkart Zeller, Violoncello
Michael Pattmann, Schlagzeug
Martin von der Heydt, Klavier
Christoph Maria Wagner, Klavier

mit freundlicher Unterstützung von Klang Köln e.V. und E-MEX e.V.

Eintritt frei!

So, 14. Juni: Gotteslob und Menschenlieb

Plakat 14.06.2015Lob-Lieder und Liebes-Gesänge:
Passend zur Üppigkeit des Sommers erklingen vielstimmige bis doppelchörige Psalmen zum Lob der Schöpfung und des Schöpfers von Schütz, Schein, Pachelbel und Mendelssohn. Dazu gesellen sich die Menschenliebe heiter feiernde Hohelied-Motetten von Dufay, Josquin des Prez und Franck.
Mit dieser frohgemuten und klangsinnlichen Auswahl wünscht der Madrigalchor der Universität zu Köln einen glücklichen Sommer.



So, 14. Juni | 19 Uhr | St. Aposteln

Gotteslob und Menschenlieb

Psalmvertonungen und Hohelied-Motetten aus Renaissance und Barock

Madrigalchor der Universität zu Köln
Helmut Volke, Leitung

Eintritt frei!

Mi, 17. Juni: Harry's Dream

Plakat 17.06.2015Der amerikanische Komponist, Instrumentenbauer und Lebenskünstler Harry Partch hat in einem kühnen Entwurf ein äußerst fein abgestuftes System der reinen Stimmung geschaffen, dessen Möglichkeiten noch nicht ausgeschöpft sind. In Friedrich Jaeckers Komposition Harry's Dream streicht jede/r der 33 Akteur*innen ein mikrotonal gestimmtes Glas und singt dessen Ton nach. So verwandelt sich der Raum in eine riesige Glasharfe, deren Klänge sich um die Zuhörer bewegen. In eine fast überirdische Sphäre erheben die Schönheit, die Ruhe und das perfekte innere Gleichgewicht von Palestrinas Missa Papae Marcelli.

Mi, 17. Juni | 20 Uhr | Trinitatiskirche

Harry's Dream

Giovanni Pierluigi da Palestrina: Missa Papae Marcelli
Friedrich Jaecker: Harry's Dream für 33 Gläser und Stimmen

Kammerchor der Universität zu Köln
Michael Ostrzyga, Leitung

Einlass ab 19:30 Uhr
Eintritt frei!

Mi, 24. Juni: á víð og dreif. Jazzchor & Duo S. K. Schmid/L. Duppler

Plakat 24.06.2015Betrachtet man die Gesamtzahl isländischer Staatsbürger weltweit, ist es umso erstaunlicher, dass Stefan Karl Schmid und Lars Duppler in Köln aufeinander getroffen sind. Doch ihre isländischen Wurzeln sind nicht die einzige Gemeinsamkeit. Als Absolventen der Kölner Musikhochschule und Preisträger des Förderstipendiums der Stadt Köln sind sie jeder für sich durch zahlreiche Veröffentlichungen und Konzerte mit unterschiedlichen Formationen aktiver Bestandteil der nationalen Jazzszene.
Bei ihrem Duoprojekt á víð og dreif, was sich ungefähr mit "weit und breit" oder auch "verstreut" übersetzen lässt, erforschen Schmid und Duppler den Klang ihrer entfernten Heimat auf der Basis traditioneller Volks- und Kinderlieder. Diese bilden den Startpunkt für Komposition, Arrangement und Improvisation. Die feinsinnige und zugleich packende Musik, deren emotionale Tiefe und Bildhaftigkeit den Hörer einen Blick auf die isländische Heimat der Protagonisten erhaschen lässt, integriert beim Konzert in der Uni außerdem die Stimmen unseres Jazzchores genial ins das Programm, wenn traditionelle isländische Melodien in modernen Rhythmen und neuartigen Klangimpressionen erklingen.
Der Abend wird sich in drei Teile gliedern. Zunächst stellen sich beide Ensembles unabhängig voneinander vor: Stefan Karl Schmid und Lars Duppler als Duo sowie der Jazzchor der Uni Köln a capella mit einer Auswahl von Jazz- und Poptiteln, um schließlich im dritten Teil auf der Bühne zu fusionieren.

Mi, 24. Juni | 20:00 Uhr | Aula Uni Köln

á víð og dreif - weit und breit

Stefan Karl Schmid, Saxophon und Klarinette
Lars Duppler, Klavier

Jazzchor der Universität zu Köln
Dietrich Thomas, Leitung

Eintritt frei!

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!
Mit herzlichen Grüßen

Ihr Team des Collegium musicum der Universität zu Köln

Albertus Magnus Platz | 50923 Köln
Telefon: +49 (0) 221 - 470 4196
e-Mail: collegium-musicum@uni-koeln.de

 

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