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27. April 2015
 

Liebe Freund*innen des Collegium musicum,

ein abwechslungsreicher Monat steht bevor. Die Universitätskonzerte erfüllen in den nächsten 30 Tagen Wünsche für verschiedenste Musik-Geschmäcker:

ALTE MUSIK

  • Am 29. April findet der Auftakt der neuen Reihe RESONANZprojekt statt (Schirmherr: Prof. Dr. Axel Freimuth, Rektor der Uni Köln).
    Verpassen Sie nicht das Konzert des jungen Nachwuchsensembles der Alte Musik-Szene unserer Stadt: des Cölner Barockorchesters! Mit Verurteilt und freigesprochen spüren die Musiker*innen Bezüge von Recht und Musik auf - und das an besonderer Stelle: Im Küpper-Stift, dem ehemaligen ev. Kinderheim, das heute u.a. das Institut für Versicherungsrecht beherbergt, laden wir Sie bei freiem Eintritt zu inspirierender Musik und anschließendem (ebenfalls freiem) Getränk ein.
    Anmeldung per E-Mail oder telefonisch unter (0221) 470 - 41 96

NEUE MUSIK

  • Am 1. Mai erleben Sie eine spektakuläre Uraufführung im Rahmen des Festivals ACHT BRÜCKEN | Musik für Köln.

SOUL (und Kino)

  • Am 6. Mai tauchen wir mit Hilfe der New Yorker Soul-Sängerin Shondell Mims tief ein in die Sixties und verwandeln die Aula anschließend in einen Kinosaal.

SINFONIEKONZERT

  • Am 27. Mai begrüßen wir die besten Instrumentalist*innen aller schottischen Universitäten - zusammengeschlossen im Universities of Scotland Symphony Orchestra - zum großen Sinfoniekonzert mit Werken von Schostakowitsch, Elgar und Copland.


Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Inhalt:
Mi, 29. April: RESONANZprojekt. Verurteilt und freigesprochen
Fr, 1. Mai: AUSREISSEN DAMIT / ES GRÜN BLEIBT ...
Mi, 6. Mai: Konzert & Film - Glory Days & Shaft in Africa
Mi, 27. Mai: Sinfoniekonzert

Mi, 29. April: RESONANZprojekt. Verurteilt und freigesprochen

Plakat 29.04.2015RESONANZprojekt
Resonanz bezeichnet das verstärkte Mitschwingen eines schwingfähigen Systems.
Als solches betrachtet das Collegium musicum die Universität zu Köln. Wir begeben uns auf die Suche nach interessanten alten und neuen Räumen unserer Universität und füllen sie mit Musik. Dadurch erreichen wir - und hier kommt noch einmal eine physikalische Definition ins Spiel - eine Änderung des energetischen Anregungszustands des bestehenden Systems.
Wir möchten durch die Musik die übliche Nutzung der Räume erweitern, ihre Funktion ändern und sie dadurch ins Bewusstsein bringen - natürlich mit thematisch abgestimmten Programmen.
Angehörige der Uni Köln, aber auch Besucher von außerhalb, erleben dadurch die Universität neu und lernen Orte kennen, die sie nie besuchen würden, die unter Umständen öffentlich gar nicht zugänglich sind. Ein Konzert in ungewohnter Umgebung erweitert den Musikgenuss um räumliche und thematische Anregungen. Die Räumlichkeiten werden im Rahmen des Konzerts vorgestellt.

Schirmherr: Prof. Dr. Axel Freimuth, Rektor der Universität zu Köln

Auftakt-Konzert:
Verurteilt und freigesprochen.
Justitia und die Musik der Barockzeit

In einer Kooperation mit der Rechtswissenschaftlichen Fakultät der Universität zu Köln führt dieses Konzert des jungen Cölner Barockorchesters Sie in den Lesesaal der Bibliothek für Versicherungsrecht, ehemals Speisesaal des evangelischen Kinderheims Küpper-Stift.
Das Nachwuchsensemble der Kölner Alten Musik Szene nimmt die beiden Instanzen "Gericht" und "Musik" ins Visier. Ob zu Unrecht missachtete Komponistinnen oder komponierende Juristen - die Gerechtigkeit als Thema in der Musik ist spannend und lehrreich zugleich. Das Urteil fällen Sie am Ende selbst.
Dr. Lars Berster vom Lehrstuhl für deutsches und internationales Strafrecht der Universität zu Köln denkt zu Beginn laut über Recht und Musik nach - die Musiker*innen selbst führen durch das Programm. Im Anschluss laden wir zu einem Umtrunk im Küpper-Stift ein, bei dem eine Begegnung mit den Musiker*innen stattfinden kann.

ACHTUNG: Die Anzahl der Plätze ist begrenzt. Wir bitten daher um Anmeldung.
Der Einlass erfolgt über die Gästeliste.
Ihre verbindliche Anmeldung mit Anzahl der gewünschten Karten richten Sie bitte an institut.versicherungsrecht(at)uni-koeln.de, oder Sie bestellen telefonisch unter (0221) 470 41 96.

Mi, 29. April | 20 Uhr | Küpper-Stift
(Kerpener Str. 30 / Ecke Weyertal)

RESONANZprojekt
Verurteilt und freigesprochen.
Justitia und die Musik der Barockzeit

Lesesaal der Bibliothek des Instituts für Versicherungsrecht

Werke von Georg Friedrich Händel, Georg Philipp Telemann, Carl Rosier, Mrs. Philharmonica und Elisabeth-Claude Jacquet de La Guerre

Cölner Barockorchester
Andreas Hempel, Justyna Niznik und Olga Piskorz, Violine
Daniel Lind und Ann Garlid, Viola
Leonhard Bartussek, Violoncello
Kit Scotney, Kontrabass
Robert Herden, Oboe
Klaus Mader, Laute
Natalia Spehl, Cembalo

Einführung durch Dr. Lars Berster, Lehrstuhl für deutsches und internationales Strafrecht, Rechtswissenschaftliche Fakultät der Universität zu Köln

Eintritt frei, Einlass nur mit Voranmeldung (begrenzte Plätze)
unter institut.versicherungsrecht(at)uni-koeln.de
oder 0221 - 470 41 96

in Kooperation mit der Rechtswissenschaftlichen Fakultät der Universität zu Köln

Fr, 1. Mai: AUSREISSEN DAMIT / ES GRÜN BLEIBT ...

Logo ACHT BRÜCKEN 2015Chor und Kammerchor, Orchester, Kammerorchester und Streichquartett der Uni Köln und ein Ensemble der Rheinischen Musikschule sowie Solo-Geige,
-Schlagwerk und -Sopran schickt Gerhard Stäbler am 1. Mai zum Auftakt der Lunch-Reihe des ACHT BRÜCKEN-Festivals für eine knappe Stunde in das "Innere der städtischen Macht" - das Kölner Rathaus. Sie bemächtigen sich der Eingangshalle, der langen Treppe, der Galerien, einzelner Räume und der nach draußen gewandten Balkone des Rathauses. Dieser politische und geschichtsträchtige Ort bestimmt dabei das musikalische Material von Stäblers spektakulärer Uraufführung AUSREISSEN DAMIT / ES GRÜN BLEIBT ..., darunter "zum Beispiel Musik des frühen Bürgertums, Lieder der Arbeiterbewegung, Musik jüdischen Lebens, Anklänge an Musik von Immigranten, aber auch die allgegenwärtig-nervtötende Muzak." So will er erfahrbar machen, was er in Italo Calvinos berühmtem Roman Die unsichtbaren Städte beschrieben fand, nämlich dass sich bisweilen "ein Spalt öffnet" in den "kompakten Wänden" der Stadtarchitektur, "und eine andere Stadt zum Vorschein kommt, die im nächsten Augenblick wieder verschwunden ist." Eine kurzzeitige Entzauberung, ein erhaschter Blick auf etwas Verborgenes, auf die im steinernen Raum der Stadt aufgespeicherte Zeit: "In diesem Augenblick verändern sich alle Räume, Höhen, Entfernungen", schreibt Calvino, und "die Stadt verwandelt sich, wird kristallen, durchsichtig.... (Tilman Fischer im Magazin der Kölner Philharmonie)

Nach EurOratorios 2012 ist das Collegium musicum mit der Uraufführung von Gerhard Stäblers Werk dieses Jahr erneut im Programm von ACHT BRÜCKEN | Musik für Köln vertreten. Das Festival steht 2015 unter dem Motto: "Musik. Politik?"

Fr, 1.Mai | 12.30 Uhr | Historisches Rathaus zu Köln

ACHT BRÜCKEN Lunch: AUSREISSEN DAMIT/ ES GRÜN BLEIBT ... 

Gerhard Stäbler: AUSREISSEN DAMIT / ES GRÜN BLEIBT ...
Unerhörte Gesänge

für Sopran, Violine, Chöre, Schlagzeug, Orchestergruppen und GerücheUraufführung, Kompositionsauftrag von ACHT BRÜCKEN | Musik für Köln

Alexandra von der Weth, Sopran
Peter Stein, Violine
Thomas Meixner, Schlagzeug
Simon Roloff, Schlagzeug

Ensemble neue Musik der Rheinischen Musikschule Köln
Ulla Grümmer und Thomas Taxus Beck, Leitung

Chor, Kammerchor, Sinfonieorchester,
Kammerorchester und Streichquartett der Uni Köln

Michael Ostrzyga, Gesamtleitung

Eintritt frei!

Mi, 6. Mai: Konzert & Film - Glory Days & Shaft in Africa

Plakat 06.05.2015Flower Power! Female Power! Black Power!
Die sechziger Jahre - die Geburt von Soul, von Rhythm & Blues. Peace, drugs and music - Gitarristen als Anführer der Revolution, das Radio im Zentrum, Jimi Hendrix und Aretha Franklin als Propheten...  
Es war nicht zuletzt die Soul-Musik, die Amerika für immer verändern sollte. Aufs Engste verbunden mit der schwarzen Bürgerrechtsbewegung war Soul der Sound der Revolution, des neuen Selbstbewusstseins der Jugend, die gegen Konformität und überkommene Autoritäten rebellierte, der Sound von Rassengleichheit und weiblicher Befreiung. Die Aufbruchstimmung, die im Marsch nach Washington gipfelte, war unterlegt von dieser Musik, Aretha Franklins R.E.S.P.E.C.T. eine Hymne.

Heute Kult, bringt Shondell Mims mit ihrer Band den Sound der Revolution auf die Bühne der Uni-Aula, voller Power und ganz ohne Nostalgie.

Im Anschluss zeigen wir mit Shaft in Africa einen Kult-Film des Blaxploitation-Kinos. Von Quentin Tarantino in zahlreichen seiner Filme zitiert, lebt Blaxploitation von Soul. Über die Zusammenhänge klärt Gereon Blaseio auf, der mit einer kurzweiligen Einführung dem Kultstatus des "schwarzen James Bond" huldigt.

Mi, 6. Mai | 20 Uhr | Aula Uni Köln

Konzert & Film:
Glory Days. Aretha & 60's Soul Explosion & Shaft in Africa (USA 1973)

Glory Days. Aretha & 60's Soul Explosion
Shondell Mims, Vocals
Sascha Kühn, Piano
Noel Stevens, Organ
Rupi Schwarzburger, Bass
&
Shaft in Africa (USA 1973) OmU

Blaxploitation-Kultfilm mit Richard Roundtree
Regie: John Guillermin, 107 Minuten

Einführung durch Gereon Blaseio M.A., Institut für Medienkultur und Theater der Universität zu Köln: "The Soul of Blaxploitation"

Eintritt frei!

Mi, 27. Mai: Sinfoniekonzert

Plakat 27.05.15Die besten Instrumentalist*innen aller schottischen Universitätsorchester nutzen die Zeit zwischen Prüfungen und Semesterende, um gemeinsam auf Tournee zu gehen. So freuen wir uns, die Kommiliton*innen des Universities of Scotland Symphonie Orchestra, in der ansonsten vorlesungsfreien Woche nach Pfingsten in der Aula zu Gast zu haben. Mit Elgars Cellokonzert, der Fanfare for the Common Man von Copland und Schostakowitschs 10. Sinfonie stehen drei berühmte Werke auf dem Programm, die mal mit melancholischen, mal mit gewaltigen Tönen die Erfahrungen der beiden Weltkriege und der Stalin-Diktatur verarbeiten.

Mi, 27. Mai | 20 Uhr | Aula Uni Köln

Sinfoniekonzert

Edward Elgar: Cellokonzert in e-Moll op. 85
Aaron Copland: Fanfare For The Common Man
Dmitri Schostakowitsch: Sinfonie Nr. 10 in e-Moll op. 93

Rudi de Groote, Violoncello
Universities of Scotland Symphony Orchestra
Christopher Swaffer, Leitung

Eintritt frei!

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!
Mit herzlichen Grüßen

Ihr Team des Collegium musicum der Universität zu Köln

Albertus Magnus Platz | 50923 Köln
Telefon: +49 (0) 221 - 470 4196
e-Mail: collegium-musicum@uni-koeln.de

 

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