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8. April 2015
 

Liebe Freund*innen des Collegium musicum,

nach unserer Spielpause freuen wir uns, Sie ab April wieder zu den UNIVERSITÄTSKONZERTEN begrüßen zu dürfen. Es erwartet Sie ein umfangreiches Programm in insgesamt dreizehn Konzerten. Einige Highlights sind

- die Skrjabiniana, die in drei Konzerten zum 100. Todesjahr Aleksandr Skrjabins alle 10 Klaviersonaten des Komponisten vorstellt, ergänzt um kulturhistorische Kontexte, Rezitationen aus Briefen und Gedichten des Komponisten und Gespräche mit dem Pianisten Nageeb Gardizi

- das erste Konzert der neuen Reihe RESONANZprojekt, die Musik in neue und alte Räume der Uni Köln bringt, dieses Mal mit dem Cölner Barockorchester im Küpper-Stift und in Kooperation mit der Rechtswissenschaftlichen Fakultät

- die Kombination von Konzert & Film, die die 60's Soul Explosion und den Blaxploitation-Kultfilm Shaft in Africa (USA 1973) zusammenbringt

- eine Uraufführung mit Chören und Orchestern der Uni im Rahmen von ACHT BRÜCKEN | Musik für Köln

- der Besuch des Universities of Scotland Symphony Orchestra, das ein großes Sinfonieprogramm präsentiert.


Eine Übersicht über alle Termine des kommenden Semesters finden Sie hier.

Wir freuen uns über zahlreiche Kooperationen und Einführungen durch Expert*innen und ganz besonders auf unsere Gäste und aud Sie, unser Publikum!

Inhalt:
Mi, 15. April: Trio Ziryab
Mi, 22. April: Skrjabiniana
Mi, 29. April: RESONANZprojekt. Verurteilt und freigesprochen

Mi, 15. April: Trio Ziryab

Plakat 15.04.2015Das musikalische Sommersemester wird mit einem Konzertabend eröffnet, an dem Flamenco-Gitarren mit der arabischen Kniegeige Djoze in Dialog treten und
moderne Kompositionen mit Elementen aus Flamenco und arabischer Musik erklingen lassen. Das Trio Ziryab hat sich nach dem frühmittelalterlichen Musiker und Gelehrten
Abu l-Hasan 'Ali Ibn Nafi' (789-857) benannt, der von Bagdad nach Cordoba reiste und mit der Weiterentwicklung der altarabischen Musik einen der Grundsteine für die andalusische Musik legte.
Die jungen Kölner Gitarristen Merlin Grote und Tobias Nass haben sich bei Studienaufenthalten in Sevilla intensiv mit dem Flamenco auseinandergesetzt und
gemeinsam mit dem irakischen Kniegeiger Bassem Hawar ein mitreißendes Programm entwickelt.
Zu Leben und kulturhistorischer Bedeutung des Gelehrten Ziryab gibt es eine kurze Einführung von Wiebke Heyens (Collegium musicum).

Mi, 15. April | 20 Uhr | Aula Uni Köln

Trio Ziryab
Neukompositionen mit Elementen aus
Flamenco, arabischer und moderner Musik

Bassem Hawar, Djoze (irakische Kniegeige)
Merlin Grote, Flamenco-Gitarre
Tobias Nass, Flamenco-Gitarre

Einführung durch Wiebke Heyens M. A., Collegium musicum

Eintritt frei!

Mi, 22. April: Skrjabiniana

Plakat 22.04.2015Vor 100 Jahren starb am 27. April der russische Pianist und Komponist Aleksandr Skrjabin. Aus diesem Anlass präsentiert das Collegium musicum die zehn Klaviersonaten Skrjabins in drei Konzerten am 22. April, 1. Juli und 28. Oktober 2015.
Der Pianist Nageeb Gardizi, dem Publikum der Universitätskonzerte durch Abende mit Werken von Bach, Chopin, Liszt, Schumann und Ravel gewiss eindrücklich in Erinnerung, hat sich dieser großen Aufgabe angenommen und sich mit ganzer Kraft und Seele dem Klavierwerk Skrjabins verschrieben.
Die Frage nach einer substanziellen Leistung für die Musik des 20. Jahrhunderts schwang im Bezug auf Skrjabins Schaffen im Westen von Beginn an mit. Sicher war und ist es für manchen schwer, mit dem Pathos, dem Schwärmerisch-Religiösen und dem sich selbst verschwendenden Element seiner Musik und seines Charakters umzugehen.
Und selbst nach der weltweiten Anerkennung, die sich nach Veranstaltungen zum 100. Geburtstag auf Konzertpodien und in der Musikwissenschaft durchsetzte, gibt es auch heute noch Tendenzen, Skrjabin auf seine synästhetischen Utopien und seine exzentrische Persönlichkeit zu reduzieren.
Das Collegium musicum will das künstlerische Vermächtnis Skrjabins würdigen und es 100 Jahre nach seinem Tod neu ins Bewusstsein bringen. Nageeb Gardizi spielt alle zehn Klaviersonaten und steht zum Gespräch über die Musik, den Komponisten und seine eigenen Auseinandersetzung mit beidem bereit.
Die Schauspielerinnen Katja Heinrich und Elena Galindo y Killmer rezitieren Auszüge aus Briefen Skrjabins und seiner Zeitgenoss*innen und Gedichte des Komponisten.
Die Musikwissenschaftlerin und Slavistin Florida van Rennings (Hamburg) schafft mit drei aufeinander aufbauenden Kurzvorträgen eine Kontextualisierung, die Skrjabin in seiner Zeit darstellt und Kunstströmungen sowie historische Zusammenhänge dabei einbezieht.
Die drei Elemente Gespräch, Rezitation und Vortrag begleiten Skrjabins eindrückliche Musik und ermöglichen, sich hörend, emotional, assoziativ und wissenschaftlich in das Werk des Komponisten zu vertiefen.

Wir bedanken uns beim CCCEE und dem Slavischen Institut der Universität zu Köln für die finanzielle Beteiligung an der Umsetzung unseres kleinen Festivals.

Mi, 22. April | 20 Uhr | Aula Uni Köln

Skrjabiniana
die 10 Klaviersonaten von Aleksandr Skrjabin in drei Konzerten
zum 100. Todesjahr des Komponisten

Konzert I
Sonate Nr. 1 f-Moll op. 6 (funèbre)
Sonate Nr. 2 gis-Moll op. 19 (fantasia)
Sonate Nr. 3 fis-Moll op. 23 (états d'âme)

Nageeb Gardizi, Klavier
Katja Heinrich, Rezitation

Einführung durch Florida van Rennings, Hamburg:
"Einblicke in eine prägende kulturelle Strömung im Russland des frühen 20. Jahrhunderts. Aleksandr Skrjabin als zentrale Figur des russischen Symbolismus"

Künstlergespräch im Anschluss

Eintritt frei!

weitere Konzerte am 1. Juli und 28. Oktober 2015
mit freundlicher Unterstützung durch das CCCEE | Cologne Centre for Central and Eastern Europe und das Slavische Institut der Universität zu Köln

Mi, 29. April: RESONANZprojekt. Verurteilt und freigesprochen

Plakat 29.04.2015RESONANZprojekt
Resonanz bezeichnet das verstärkte Mitschwingen eines schwingfähigen Systems.
Als solches betrachtet das Collegium musicum die Universität zu Köln. Wir begeben uns auf die Suche nach interessanten alten und neuen Räumen unserer Universität und füllen sie mit Musik. Dadurch erreichen wir - und hier kommt noch einmal eine physikalische Definition ins Spiel - eine Änderung des energetischen Anregungszustands des bestehenden Systems.
Wir möchten durch die Musik die übliche Nutzung der Räume erweitern, ihre Funktion ändern und sie dadurch ins Bewusstsein bringen - natürlich mit thematisch abgestimmten Programmen.
Angehörige der Uni Köln, aber auch Besucher von außerhalb, erleben dadurch die Universität neu und lernen Orte kennen, die sie nie besuchen würden, die unter Umständen öffentlich gar nicht zugänglich sind. Ein Konzert in ungewohnter Umgebung erweitert den Musikgenuss um räumliche und thematische Anregungen. Die Räumlichkeiten werden im Rahmen des Konzerts vorgestellt.

Auftakt-Konzert:
"Verurteilt und freigesprochen.
Justitia und die Musik der Barockzeit"

In einer Kooperation mit der Rechtswissenschaftlichen Fakultät der Universität zu Köln führt dieses Konzert des jungen Cölner Barockorchesters Sie in den Lesesaal der Bibliothek für Versicherungsrecht, ehemals Speisesaal des evangelischen Kinderheims Küpper-Stift.
Das Nachwuchsensemble der Kölner Alten Musik Szene nimmt die beiden Instanzen "Gericht" und "Musik" ins Visier. Ob zu Unrecht missachtete Komponistinnen oder komponierende Juristen - die Gerechtigkeit als Thema in der Musik ist spannend und lehrreich zugleich. Das Urteil fällen Sie am Ende selbst.
Dr. Lars Berster vom Lehrstuhl für deutsches und internationales Strafrecht der Universität zu Köln denkt zu Beginn laut über Recht und Musik nach - die Musiker*innen selbst führen durch das Programm. Im Anschluss laden wir zu einem Umtrunk im Küpper-Stift ein, bei dem eine Begegnung mit den Musiker*innen stattfinden kann.

ACHTUNG: Die Anzahl der Plätze ist begrenzt. Wir bitten daher um Anmeldung.
Der Einlass erfolgt über die Gästeliste.
Ihre verbindliche Anmeldung mit Anzahl der gewünschten Karten richten Sie bitte an
institut.versicherungsrecht(at)uni-koeln.de, oder Sie bestellen telefonisch unter (0221) 470 41 96.

Mi, 29. April | 20 Uhr | Küpper-Stift
(Kerpener Str. 30 / Ecke Weyertal)

RESONANZprojekt
Verurteilt und freigesprochen.
Justitia und die Musik der Barockzeit

Lesesaal der Bibliothek des Instituts für Versicherungsrecht

Werke von Georg Philipp Telemann, Carl Rosier, Mrs. Philharmonica und
Elisabeth-Claude Jacquet de La Guerre

Cölner Barockorchester
Andreas Hempel, Justyna Niznik und Olga Piskorz, Violine
Daniel Lind und Ann Garlid, Viola
Leonhard Bartussek, Violoncello
Kit Scotney, Kontrabass
Robert Herden, Oboe
Klaus Mader, Laute
Natalia Spehl, Cembalo

Einführung durch Dr. Lars Berster, Lehrstuhl für deutsches und internationales Strafrecht, Rechtswissenschaftliche Fakultät der Universität zu Köln

Eintritt frei, Einlass nur mit Voranmeldung (begrenzte Plätze)
unter institut.versicherungsrecht(at)uni-koeln.de
oder 0221 - 470 41 96

in Kooperation mit der Rechtswissenschaftlichen Fakultät der Universität zu Köln

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!
Mit herzlichen Grüßen

Ihr Team des Collegium musicum der Universität zu Köln

Albertus Magnus Platz | 50923 Köln
Telefon: +49 (0) 221 - 470 4196
e-Mail: collegium-musicum@uni-koeln.de

 

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