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31. Oktober 2014
 

Liebe Freund*innen des Collegium musicum,

eine phantastische Nacht, Musik im Museum mit einem Ausflug nach Japan, Kammermusik mit Schlagzeug, ein Moment des Friedens und ein großer Klavierabend stehen im November in fünf Konzerten für Sie auf dem Programm.

Ein Hinweis: Ab dem 24. November sind im Bürgerladen der Stadt Köln die kostenlosen Zutrittskarten für die beiden Weihnachtskonzerte am 21. Dezember im Historischen Rathaus zu Köln erhältlich.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Inhalt:
Mi, 5. November: Phantastische Nacht
Do, 6. November: ...mit geliehener Aussicht. Musik im Museum
Mi, 12. November: Kammermusik & Schlagzeug
Mi, 19. November: Gib uns Frieden
Mi, 26. November: Romantiker und Revolutionär. C. P. E. Bach zum 300. Geburtstag
Zutrittskarten Weihnachtskonzert: erhältlich ab dem 24. November 14

Mi, 5. November: Phantastische Nacht

Plakat 05.11.14Nun, da die Tage erkennbar kürzer werden, widmet sich der Madrigalchor der Uni Köln (MUK) in seinem Herbstkonzert  verschiedenen musikalisch vermittelbaren Wirkungen der Nacht. Wo die Renaissance die Stille der Nacht der Betriebsamkeit des Tages gegenüberstellt, betreibt das elisabethanische England die Seelenerforschung kunstvoll ausgekosteter "melancholy". Die deutsche Romantik ergeht sich im Naturschwärmerischen, Märchenhaften, Liebessehnsüchtigen und religiös Andachtsvollen. Indes stürzt sich der anglo-amerikanische partsong des späten 19. Jahrhunderts geradezu lustvoll in jene Wonnebäder harmonischer und dynamischer Raffinessen, die bald nach 1900 als Kitsch galten - und doch üben sie einen eigenen Zauber aus, womöglich den der "Phantastischen Nacht"...

Mi, 5. November | 20 Uhr | Aula Uni Köln

Phantastische Nacht

Werke von Melchior Franck, John Wilbye, Fanny Hensel,
Arthur Sullivan, Johannes Brahms und Max Reger

MUK - Madrigalchor der Universität zu Köln
Leitung: Helmut Volke
Moderation: Markus Goecke und Marc Höhmann

Eintritt frei!

Do, 6. November: ...mit geliehener Aussicht. Musik im Museum

Plakat 6.11.14Das japanische Wort "Shakkei" ist ein ästhetischer Begriff. Annäherungsweise übersetzt mit "geliehene Aussicht" meint es die Einbeziehung der Struktur und Beschaffenheit einer vorhandenen Umgebung in die Komposition eines traditionellen japanischen Gartens: Es werden zufällig wirkende, aber genau gesetzte Ausblicke geschaffen und die Elemente des Gartens wie Bepflanzung, Steine, Wege oder Brücken beziehen sich auf die Umgebung. Durch diese Verbindung entsteht für Umgebung und Garten eine neue Perspektive.
Der Komponist Peter Gahn, der selbst acht Jahre in Japan gelebt und gearbeitet hat, hat ein Konzertprogramm zusammengestellt, das traditionelle japanische Gagaku-Musik und Werke japanischer und europäischer zeitgenössischer Komponisten kombiniert und dadurch neue Perspektiven auf beiden Seiten eröffnet. Dieses Programm wird präsentiert im Museum für Ostasiatische Kunst Köln und im direkten Zusammenhang mit der Ausstellung Vom Japonismus zu Zen. Paul Klee und der Ferne Osten. Mit mehr als 90 Arbeiten von Paul Klee und rund 90 Werken aus dem eigenen Sammlungsbestand zeigt das Museum Klees Auseinandersetzung mit dem ostasiatischen und besonders dem japanischen Kulturkreis.
Die aktuelle Musik im Museum möchte mit einer Führung durch die Ausstellung und dem Konzertprogramm dazu anregen, mit geliehener Aussicht auf die bildnerischen und musikalischen Kunstwerke europäischer und ostasiatischer Herkunft zu blicken und eine eigene Perspektive zu entwickeln.

Do, 6. November | 18 Uhr / 19:30 Uhr

Museum für Ostasiatische Kunst Köln

Musik im Museum: ... mit geliehener Aussicht

Konzert und Führung durch die Ausstellung
Vom Japonismus zu Zen. Paul Klee und der Ferne Osten

Konzertprogramm kuratiert von Peter Gahn
Werke von Peter Gahn, Toshio Hosokawa, Robert HP Platz,
Yasuko Yamaguchi und traditionelle japanische Gagaku-Musik

E-MEX
Evelin Degen, Flöte
Joachim Striepens, Klarinette
Kalina Kolarova, Violine
Konrad von Coelln, Viola
Burkart Zeller, Violoncello
Christina Taczyk, Akkordeon
Martin von der Heydt, Klavier
Michael Pattmann, Schlagzeug
Christoph Maria Wagner, musikalische Leitung

18 Uhr: Führungen durch die Ausstellung
Vom Japonismus zu Zen. Paul Klee und der Ferne Osten
19:30 Uhr: Einführung (Peter Gahn im Gespräch mit Sophia Herber) und Konzertbeginn

gefördert durch das NRW KULTURsekretariat, das Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes Nordrhein-Westfalen und über ON Neue Musik Köln durch die Stadt Köln.
In Kooperation mit dem Museum für Ostasiatische Kunst und E-MEX e.V.


Eintritt: 12,- Euro / 7,- Euro ermäßigt.
Karten sind ab dem 1. Oktober 2014 sowie am Veranstaltungstag nur an der Kasse des Museums für Ostasiatische Kunst erhältlich. Eine Reservierung ist nicht möglich.
Der Eintrittspreis beinhaltet den Besuch des Museums inklusive der Sonderausstellung, die Führung durch die Sonderausstellung
Vom Japonismus zu Zen. Paul Klee und der Ferne Osten um 18 Uhr sowie das Konzert um 19:30 Uhr.

Mi, 12. November: Kammermusik & Schlagzeug

Plakat 12.11.14Auf der Suche nach neuen Ausdrucks- und Klangmöglichkeiten haben sich 2011 Irmgard Brixius (Flöte), Ulrich Junk (Klarinette) und Bernhard Nink (Klavier) zusammengetan. Der Name "UBI-Trio" ergibt sich aus den Initialen der Vornamen, ist aber auch ein Hinweis auf die Neugier der drei und ihre Suche nach Originalkompositionen. Für seine seltene Besetzung hat das Trio sehr facettenreiche Werke zeitgenössischer Komponist*innen entdeckt, die moderne, aber nicht avantgardistisch verstiegene Werke geschrieben haben. Zu den gemeinsamen Merkmalen dieser Stücke zählt neben der Virtuosität und den teils burlesken, aber auch lyrisch-expressiven Teilen vor allem die rhythmische Nähe zum Jazz. Insofern lag es nahe, eine Schlagzeugstimme zu integrieren, die in bester kammermusikalischer Tradition das Trio zu einem Quartett erweitert. Für diese spannende und reizvolle Aufgabe konnte der Kölner Jazzschlagzeuger Christian Nink gewonnen werden, der schon durch die Zusammenarbeit mit Siegfried Köpf, Simon Rummel und Sebastian Gramss Erfahrungen mit zeitgenössischer Musik gemacht hat.
Mit Klassik und Elementen aus Jazz, Country, Rock und Techno verspricht dieses Konzert mit Dynamik, Virtuosität und Witz, aber auch meditativen und stimmungsvoll-ruhigen Momenten einen vergnüglichen und anregenden Abend.

Mi, 12. November | 20 Uhr | Aula Uni Köln

Kammermusik & Schlagzeug

Werke von Libby Larsen, Guillaume Conesson,
Armando Ghidoni, Stephan Halloran u.a.

UBI-Trio
Irmgard Brixius, Flöte
Ulrich Junk, Klarinette
Bernhard Nink, Klavier
&
Christian Nink, Schlagzeug

Eintritt frei!

Mi, 19. November: Gib uns Frieden

Plakat 19.11.14Dona nobis pacemGib uns Frieden. In sieben Sprachen gesungen steht diese abschließende Bitte an Gott aus der römisch-katholischen Messe im Zentrum der Suite Von Allen für Alle des Komponisten Saad Thamir. Für den aus Bagdad stammenden Musiker ist das Stück jedoch kein Gebet an den Gott einer bestimmten Religion, sondern ein Aufruf zur Solidarität und Freundschaft zwischen den Menschen über kulturelle und religiöse Grenzen hinweg.
Freuen Sie sich auf einen Abend, an dem berühmte Verse und Klänge der drei monotheistischen Weltreligionen zu einem Werk verschmelzen, das in der Musik erreicht, was in der Wirklichkeit so fern liegt ⎯ einen Moment des Friedens.

Mi, 19. November | 20 Uhr | Aula Uni Köln

Gib uns Frieden

Saad Thamir:
Unter gleichem Himmel (Oratorium)
Von Allen für Alle
(Suite)

Chor: Les Saxosythes
Adnan Schanan, Nai (arabische Flöte)
Christina Fuchs, Klarinette, Bassklarinette
Regine Neumüller, Sopran
Jasmin Khalil, Sopran
Dietmar Bonnen, Piano, Chorleitung
Bassem Hawar, Djoze (irakische Kniegeige)
Elisabeth Fügemann, Cello
Dietmar Fuhr, Kontrabass
Saad Thamir, Gesang, Perkussion, Komposition

Eintritt frei!

Mi, 26. November: Romantiker und Revolutionär. C. P. E. Bach zum 300. Geburtstag

Plakat 26.11.14Carl Philipp Emanuel Bach, zweiter Sohn des großen Johann Sebastian, feiert in diesem Jahr seinen 300. Geburtstag. Aus diesem Anlass hat die Pianistin Ana-Marija Markovina sein gesamtes, sehr umfangreiches Werk für Klavier eingespielt – auf dem Bösendorfer Imperial der Universität zu Köln. Im laufenden Betrieb einer großen Universität eine so umfangreiche Aufnahme von über 200 Werken und über 2000 Minuten Musik durchzuführen, und das in einer Rekordzeit von nur knapp 13 Monaten, ist eine künstlerische, aber auch logistische Herausforderung. Ana-Marija Markovina, gebürtige Kroatin, die in Berlin, Wien und Weimar studierte, deren Konzertreisen sie in über 40 Länder führten, und die als Solisten mit berühmten Orchestern und an herausragenden Orten wie dem Wiener Musikverein oder der Berliner Philharmonie spielte, bedankt sich mit diesem Konzert bei der Uni Köln und ihrem Collegium musicum für die Bereitstellung des Flügels und die Organisation der Aufnahmezeiten. Mit Sonaten, Fantasien, Rondos und Variationen würdigt sie den Romantiker und Revolutionär Carl Philipp Emanuel Bach. Eine einmalige Gelegenheit, die Pianistin mit dem Instrument zu hören, dessen Klang durch ihre Aufnahmen nun weltweit gerühmt wird – bei freiem Eintritt!

Mi, 26. November | 20 Uhr | Aula Uni Köln

Romantiker und Revolutionär:
Carl Philipp Emanuel Bach zum 300. Geburtstag

Sonaten, Fantasien, Rondos und Variationen
von Carl Philipp Emanuel Bach

Ana-Marija Markovina, Klavier

Ana-Marija Markovina spielte zwischen Juli 2012 und September 2013 in der Aula der Universität zu Köln das gesamte kompositorische Werk von C. P. E. Bach für Klavier solo für das Label Hänssler Classic ein. Diese Aufnahme auf dem universitätseigenen Bösendorfer Imperial findet international uneingeschränkt höchste Anerkennungen und wurde mit dem Preis der Deutschen Schallplattenkritik ausgezeichnet.

Eintritt frei!

Zutrittskarten Weihnachtskonzert: erhältlich ab dem 24. November 14

Plakat 21.12.14Am 21. Dezember findet im Historischen Rathaus zu Köln unser traditionelles Weihnachtskonzert statt. Händels Dixit Dominus, Johann Sebastian Bachs 1. Kantate aus dem Weihnachtsoratorium und Motetten und weihnachtliche Lieder von Schütz, Holst und anderen stehen auf dem Programm, das in diesem Jahr Kammerchor und Kammerorchester und erstmals auch der Chor der KölnerKinderUni gestalten. Wie immer ist die Anzahl der Plätze begrenzt, weshalb kostenlose Zutrittskarten erforderlich sind. Diese können ab dem 24. November im Bürgerladen der Stadt Köln abgeholt werden. Wegen der großen Nachfrage werden jeweils nur zwei Karten pro Person abgegeben. Das Konzert findet zwei Mal, um 11 Uhr und um 17 Uhr, statt.
Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass die Kartenvergabe ausschließlich über den Bürgerladen der Stadt Köln erfolgt.

Das Programm ist ohne die Motetten und Lieder und ohne den Chor der KölnerKinderUni bereits am 20. Dezember um 16 Uhr in der Kirche der Uniklinik, St. Johannes der Täufer bei freiem Eintritt und ohne Zutrittskarten zu hören.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!
Mit herzlichen Grüßen

Ihr Team des Collegium musicum der Universität zu Köln

Albertus Magnus Platz | 50923 Köln
Telefon: +49 (0) 221 - 470 4196
e-Mail: collegium-musicum@uni-koeln.de

 

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