Mi, 8. Oktober: Götter, Kaiser, Königinnen

Plakat 8.10.14Die Herrscher der Antike, griechische und römische Kaiser, Königinnen, die mythologischen Helden, Götter und Göttinnen, Feen und Zauberer - das sind die Protagonisten der barocken Opern. Ihr Leben und Lieben, ihre Abenteuer, die Kämpfe und Intrigen waren die Stoffe, aus denen die Libretti gemacht wurden. Die Komponisten schufen die Charaktere und gestalteten mit ihrer Musik die Spannungsbögen der Erzählung. Vor allem aber gaben sie ihren Figuren Emotionen. So gewährten sie in den Arien einen Einblick in Denken und Fühlen der Agierenden. In diesem Konzertprogramm erklingen Arien aus Opern und Kantaten von Georg Friedrich Händel und Antonio Vivaldi. Wir begegnen dem römischen Kaiser Claudius, dem ägyptischen König Califfo, dem Zauberer Zoroastro, der Senatorentochter Lucrezia, der Zauberin Morgana, Daphe und dem Gott Apollo u.a. 
Begleitet von einem Ensemble mit historischen Instrumenten singen Martina Schilling, Sopran, und Thomas Bonni, Bassbariton.

Mi, 8. Oktober | 20 Uhr | Aula Uni Köln

Götter, Kaiser, Königinnen

Kantaten und Arien aus barocken Opern von
Georg Friedrich Händel und Antonio Vivaldi

Martina Schilling, Sopran
Thomas Bonni, Bass
Danylo Gertsev, Barockvioline
Petar Mancev, Barockvioline
Priscilla Rodriguéz, Barockviola
Markus Möllenbeck, Barockvioloncello
Antje Plieg-Oemig, Violone und Viola da gamba
Klaus Mader, Laute
Ada Tanir, Cembalo

In Kooperation mit dem fgs, Verein zur Förderung des
 Gasthörer- und Seniorenstudiums
 an der Universität zu Köln e.V.

Eintritt frei!

Am Dienstag, den 7.10.14 wird das Konzert im Rahmen der Semestereröffnungsveranstaltung des fgs speziell für Mitglieder des Fördervereins und Interessenten angeboten. Es findet um 18 Uhr in der Aula der Uni Köln statt und wird von Sophia Herber moderiert.

Mi, 15. Oktober: Semestereröffnungskonzert

Plakat 15.10.14Das Semester musikalisch beginnen können im Winter 14/15 nicht nur die Besucher*innen der Universitätskonzerte, sondern auch die Sänger*innen von Chor und Vokalensemble der Universität zu Köln: Erstmals findet ein Semestereröffnungs-
konzert mit den eigenen Ensembles des Collegium musicum statt. Antonín Dvořáks Messe in D-Dur steht als Wiederaufnahme im Zentrum des Konzerts. Dvořák erhielt den Auftrag für die Komposition seiner Messe von Josef Hlávka, einem Architekten, der sie zur Einweihung der Kapelle in seinem Schloss in Luzany aufführen ließ. Für die intime Atmosphäre dieser kleinen Kapelle schuf Dvořák ein Werk, bei dem der lyrisch-meditative Vokalpart im Mittelpunkt steht. Chor und Vokalensemble der Uni Köln musizieren abwechselnd die Sätze der Messe und Werke von Heinrich Schütz, Henry Purcell, Johann Kuhnau und Johann Hermann Schein.

Mi, 15. Oktober | 20 Uhr | Aula Uni Köln

Semestereröffnungskonzert

Antonín Dvořák: Messe in D-Dur op. 86
und Werke von Heinrich Schütz, Henry Purcell,
Johann Kuhnau und Johann Hermann Schein

Chor und Vokalensemble der Universität zu Köln
Michael Ostrzyga, Orgel
Leitung: Alexander Schmitt

Eintritt frei!

Mi, 22. Oktober: Krieg & Frieden. GegenSätze IV

Plakat 22.10.14Die 2013 ins Leben gerufene Reihe "GegenSätze" kombiniert musikalische Werke unterschiedlicher Epochen im Spannungsfeld gegensätzlicher thematischer Pole.
100 Jahre nach dem Ausbruch des 1. Weltkriegs und täglich konfrontiert mit dem Kriegsgeschehen im Nahen Osten setzt das Programm Krieg & Frieden (GegenSätze IV) frühbarocke und zeitgenössische Kompositionen von Melchior Franck, Heinrich Schütz und Arvo Pärt (Da pacem, Domine) gegen Dimitri Terzakis’ Eumeniden (UA) und Rudolf Mauersbergers Wie liegt die Stadt so wüst. Mauersberger, ehemaliger Kantor der Kreuzkirche, klagt hier 1945 mit den Worten von Jeremias, der die Zerstörung Jerusalems beweint, angesichts des in Schutt und Asche liegenden Dresden.
Im Zentrum des Programms steht Händels Dixit Dominus (Psalm 110).
Erstmals dabei ist das Kammerorchester der Uni Köln. Als Dirigent wurde Timothy Shantz aus Calgary, Kanada, eingeladen.

Mi, 22. Oktober | 20 Uhr | Trinitatiskirche Köln

Krieg & Frieden. GegenSätze III

Georg Friedrich Händel: Dixit Dominus
und Werke von Dimitri Terzakis (UA), Arvo Pärt, Melchior Franck,
Heinrich Schütz und Rudolf Mauersberger

Kölner Vokalsolisten
Julia Reckendrees, Sopran
Sarah Schnier, Sopran
Alexandra Thomas, Alt
Vincent Heitzer, Tenor
Fabian Hemmelmann, Bariton
Kammerchor der Universität zu Köln (Einstudierung: Alexander Schmitt)
Kammerorchester der Universität zu Köln (Einstudierung: Albert Rundel)
Dirigent: Timothy Shantz, Calgary (Kanada)

Eintritt: 12,- Euro / 6,- Euro ermäßigt,
Karten nur an der Abendkasse.
Reservierung möglich bis zum 21. Oktober 2014
per E-Mail unter collegium-musicum(at)uni-koeln.de
oder telefonisch unter (0221) 470 41 96
.
Abendkasse und Einlass ab 19 Uhr, freie Platzwahl.


Mi, 29. Oktober: Auferstehungen

Plakat 29.10.2014Erotische Wortspiele, chemische Formeln, Medikamente und Götternamen. Ein „musikalisches Sprachabenteuer“, notiert mit Linien, Punkten, Kreisen und expressiver Schrift, die durch die Ausführenden musikalisch zu interpretieren sind. Die Worte liefern Sinnzusammenhänge und stoßen Assoziationen an...
Der Wiener Komponist Anestis Logothetis entwickelte in den 60er Jahren eine eigene grafische Notenschrift. Seine Partituren weisen eine große Nähe zur Bildenden Kunst auf und sind über ihre musikalische Bestimmung hinaus von hohem optischen Reiz. Die Besetzung oder die Dauer eines Stückes lässt der Komponist bewusst offen. Logothetis' Komposition Anastásis (Auferstehungen) wird realisiert von Studierenden der Uni Siegen unter Leitung von Thorsten Wagner. Das Konzert findet statt im Rahmen des Festivals HELDEN - PLATZ! - KONZERTE: WIEN 1914 - 2014 der Uni Siegen, das die von Wien ausgehende musikalische Entwicklung der vergangenen 100 Jahre bis heute nachzeichnet.

Mi, 29. Oktober | 20 Uhr | Aula Uni Köln

Auferstehungen

Anestis Logothetis: Anastásis
Studierende der Universität Siegen
Leitung: Thorsten Wagner

Konzert im Rahmen des Festivals
HELDEN - PLATZ! - KONZERTE: WIEN 1914 - 2014 der Uni Siegen
gefördert durch die Sparkasse Siegen und RWE


Eintritt frei!

Mi, 5. November: Phantastische Nacht

Plakat 05.11.14Nun, da die Tage erkennbar kürzer werden, widmet sich der Madrigalchor der Uni Köln (MUK) in seinem Herbstkonzert  verschiedenen musikalisch vermittelbaren Wirkungen der Nacht. Wo die Renaissance die Stille der Nacht der Betriebsamkeit des Tages gegenüberstellt, betreibt das elisabethanische England die Seelenerforschung kunstvoll ausgekosteter "melancholy". Die deutsche Romantik ergeht sich im Naturschwärmerischen, Märchenhaften, Liebessehnsüchtigen und religiös Andachtsvollen. Indes stürzt sich der anglo-amerikanische partsong des späten 19. Jahrhunderts geradezu lustvoll in jene Wonnebäder harmonischer und dynamischer Raffinessen, die bald nach 1900 als Kitsch galten - und doch üben sie einen eigenen Zauber aus, womöglich den der "Phantastischen Nacht"...

Mi, 5. November | 20 Uhr | Aula Uni Köln

Phantastische Nacht

Werke von Melchior Franck, John Wilbye, Fanny Hensel,
Arthur Sullivan, Johannes Brahms und Max Reger

Moderation: Markus Goecke und Marc Höhmann
MUK - Madrigalchor der Universität zu Köln
Leitung: Helmut Volke

Eintritt frei!

Mi, 6. November: Musik im Museum: ...mit geliehener Aussicht

Plakat 6.11.14Das japanische Wort "Shakkei" ist ein ästhetischer Begriff. Annäherungsweise übersetzt mit "geliehene Aussicht" meint es die Einbeziehung der Struktur und Beschaffenheit einer vorhandenen Umgebung in die Komposition eines traditionellen japanischen Gartens: Es werden zufällig wirkende, aber genau gesetzte Ausblicke geschaffen und die Elemente des Gartens wie Bepflanzung, Steine, Wege oder Brücken beziehen sich auf die Umgebung. Durch diese Verbindung entsteht für Umgebung und Garten eine neue Perspektive.
Der Komponist Peter Gahn, der selbst acht Jahre in Japan gelebt und gearbeitet hat, hat ein Konzertprogramm zusammengestellt, das traditionelle japanische Gagaku-Musik und Werke japanischer und europäischer zeitgenössischer Komponisten kombiniert und dadurch neue Perspektiven auf beiden Seiten eröffnet. Dieses Programm wird präsentiert im Museum für Ostasiatische Kunst Köln und im direkten Zusammenhang mit der Ausstellung Vom Japonismus zu Zen. Paul Klee und der Ferne Osten. Mit mehr als 90 Arbeiten von Paul Klee und rund 90 Werken aus dem eigenen Sammlungsbestand zeigt das Museum Klees Auseinandersetzung mit dem ostasiatischen und besonders dem japanischen Kulturkreis.
Die aktuelle Musik im Museum möchte mit einer Führung durch die Ausstellung und dem Konzertprogramm dazu anregen, mit geliehener Aussicht auf die bildnerischen und musikalischen Kunstwerke europäischer und ostasiatischer Herkunft zu blicken und eine eigene Perspektive zu entwickeln.

Do, 6. November | 18 Uhr / 19:30 Uhr
Museum für Ostasiatische Kunst Köln

... mit geliehener Aussicht

Konzert und Führung durch die Ausstellung
Vom Japonismus zu Zen. Paul Klee und der Ferne Osten
Konzertprogramm kuratiert von Peter Gahn
Werke von Peter Gahn, Toshio Hosokawa, Robert HP Platz, Yasuko Yamaguchi
und traditionelle japanische Gagaku-Musik

E-MEX
Evelin Degen, Flöte
Joachim Striepens, Klarinette
Kalina Kolarova, Violine
Konrad von Coelln, Viola
Burkart Zeller, Violoncello
Christina Taczyk, Akkordeon
Martin von der Heydt, Klavier
Michael Pattmann, Schlagzeug
Christoph Maria Wagner, musikalische Leitung

18 Uhr: Führungen durch die Ausstellung
Vom Japonismus zu Zen. Paul Klee und der Ferne Osten
19:30 Uhr: Einführung (Peter Gahn im Gespräch mit Sophia Herber) und Konzertbeginn

gefördert durch das NRW KULTURsekretariat, das Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes Nordrhein-Westfalen und über ON Neue Musik Köln durch die Stadt Köln.
In Kooperation mit dem Museum für Ostasiatische Kunst und E-MEX e.V.


Eintritt: 12,- Euro / 7,- Euro ermäßigt.
Karten sind ab dem 1. Oktober 2014 sowie am Veranstaltungstag nur an der Kasse des Museums für Ostasiatische Kunst erhältlich. Eine Reservierung ist nicht möglich.
Der Eintrittspreis beinhaltet den Besuch des Museums inklusive der Sonderausstellung, die Führung durch die Sonderausstellung
Vom Japonismus zu Zen. Paul Klee und der Ferne Osten um 18 Uhr sowie das Konzert um 19:30 Uhr.

Mi, 12. November: Kammermusik & Schlagzeug

Plakat 12.11.14Auf der Suche nach neuen Ausdrucks- und Klangmöglichkeiten haben sich 2011 Irmgard Brixius (Flöte), Ulrich Junk (Klarinette) und Bernhard Nink (Klavier) zusammengetan. Der Name "UBI-Trio" ergibt sich aus den Initialen der Vornamen, ist aber auch ein Hinweis auf die Neugier der drei und ihre Suche nach Originalkompositionen. Für seine seltene Besetzung hat das Trio sehr facettenreiche Werke zeitgenössischer Komponist*innen entdeckt, die moderne, aber nicht avantgardistisch verstiegene Werke geschrieben haben. Zu den gemeinsamen Merkmalen dieser Stücke zählt neben der Virtuosität und den teils burlesken, aber auch lyrisch-expressiven Teilen vor allem die rhythmische Nähe zum Jazz. Insofern lag es nahe, eine Schlagzeugstimme zu integrieren, die in bester kammermusikalischer Tradition das Trio zu einem Quartett erweitert. Für diese spannende und reizvolle Aufgabe konnte der Kölner Jazzschlagzeuger Christian Nink gewonnen werden, der schon durch die Zusammenarbeit mit Siegfried Köpf, Simon Rummel und Sebastian Gramss Erfahrungen mit zeitgenössischer Musik gemacht hat.
Mit Klassik und Elementen aus Jazz, Country, Rock und Techno verspricht dieses Konzert mit Dynamik, Virtuosität und Witz, aber auch meditativen und stimmungsvoll-ruhigen Momenten einen vergnüglichen und anregenden Abend.

Mi, 12. November | 20 Uhr | Aula Uni Köln

Kammermusik & Schlagzeug

Werke von Libby Larsen, Guillaume Conesson,
Armando Ghidoni, Stephan Halloran u.a.

UBI-Trio
Irmgard Brixius, Flöte
Ulrich Junk, Klarinette
Bernhard Nink, Klavier
&
Christian Nink, Schlagzeug

Eintritt frei!

Mi, 19. November: Gib uns Frieden

Plakat 19.11.14Dona nobis pacemGib uns Frieden. In sieben Sprachen gesungen steht diese abschließende Bitte an Gott aus der römisch-katholischen Messe im Zentrum der Suite Von Allen für Alle des Komponisten Saad Thamir. Für den aus Bagdad stammenden Musiker ist das Stück jedoch kein Gebet an den Gott einer bestimmten Religion, sondern ein Aufruf zur Solidarität und Freundschaft zwischen den Menschen über kulturelle und religiöse Grenzen hinweg.
Freuen Sie sich auf einen Abend, an dem berühmte Verse und Klänge der drei monotheistischen Weltreligionen zu einem Werk verschmelzen, das in der Musik erreicht, was in der Wirklichkeit so fern liegt ⎯ einen Moment des Friedens.

Mi, 19. November | 20 Uhr | Aula Uni Köln

Gib uns Frieden

Saad Thamir:
Unter gleichem Himmel (Oratorium)
Von Allen für Alle
(Suite)

Chor: Les Saxosythes
Adnan Schanan, Nai (arabische Flöte)
Christina Fuchs, Klarinette, Bassklarinette
Regine Neumüller, Sopran
Jasmin Khalil, Sopran
Dietmar Bonnen, Piano, Chorleitung
Bassem Hawar, Djoze (irakische Kniegeige)
Elisabeth Fügemann, Cello
Dietmar Fuhr, Kontrabass
Saad Thamir, Gesang, Perkussion, Komposition

Eintritt frei!

Mi, 26. November: Romantiker und Revolutionär: Carl Philipp Emanuel Bach zum 300. Geburtstag

Plakat 26.11.14Carl Philipp Emanuel Bach, zweiter Sohn des großen Johann Sebastian, feiert in diesem Jahr seinen 300. Geburtstag. Aus diesem Anlass hat die Pianistin Ana-Marija Markovina sein gesamtes, sehr umfangreiches Werk für Klavier eingespielt - auf dem Bösendorfer Imperial der Universität zu Köln. Im laufenden Betrieb einer großen Universität eine so umfangreiche Aufnahme von über 200 Werken und über 2000 Minuten Musik durchzuführen, und das in einer Rekordzeit von nur knapp 13 Monaten, ist eine künstlerische, aber auch logistische Herausforderung. Ana-Marija Markovina gebürtige Kroatin, die in Berlin, Wien und Weimar studierte, deren Konzertreisen sie in über 40 Länder führten, und die als Solistin mit berühmten Orchestern und an herausragenden Orten wie dem Wiener Musikverein oder der Berliner Philharmonie spielte, bedankt sich mit diesem Konzert bei der Uni Köln und ihrem Collegium musicum für die Bereitstellung des Flügels und die Organisation und Aufnahmezeiten. Mit Sonaten, Fantasien, Rondas und Variationen würdigt sie den Romantiker und Revolutionär Carl Philipp Emanuel Bach. Eine einmalige Gelegenheit, die Pianistin mit dem Instrument zu hören, dessen Klang durch ihre Aufnahmen nun weltweit gerühmt wird - bei freiem Eintritt!

Interview mit Ana-Marija Markovina

Mi, 26. November | 20 Uhr | Aula Uni Köln

Romantiker und Revolutionär: Carl Philipp Emanuel Bach zum 300. Geburtstag

Sonaten, Fantasien, Rondos und Variationen
von Carl Philipp Emanuel Bach

Ana-Marija Markovina, Klavier 

Eintritt frei!

Mi, 3. Dezember: Sinfoniekonzert

Plakat 03.12.14Das Sinfonieorchester der Uni spielt mitten im Semester?
Ja, denn Universitäts-
musikdirektor Michael Ostrzyga freut sich sehr darauf, Dvořáks 8. Sinfonie, die das Orchester zum Abschluss des Sommersemesters unter Leitung des Prager Gastdirigenten Haig Utidjian bereits aufgeführt hat, nun noch einmal selbst zu dirigieren. Neu auf dem Programm steht das virtuose Scherzo fantastique von Josef Suk (1874-1935), der nicht nur Landsmann Dvořáks sondern auch dessen Schwiegersohn war. Nicht nur zufällig also scheinen die Vogelrufe, die in Suks Scherzo in den Holzbläser-Stimmen erklingen, von den gleichen Tauben inspiriert zu sein, wie jene in Dvořáks 8. Sinfonie - nämlich denen, die in Dvořáks Sommerresidenz gurrten, während Suk dort mit Otilie Dvořáková turtelte.
Mit Elementen aus den Werken beider Komponisten ergänzt das Sinfonieorchester der Uni Köln sein Konzertprogramm durch eine Orchesterimprovisation.

Mi, 3. Dezember | 20:00 Uhr | Aula Uni Köln

Sinfoniekonzert

Antonín Dvořák: Sinfonie Nr. 8
Josef Suk: Scherzo fantastique Op. 25

Sinfonieorchester der Universität zu Köln
Leitung: Michael Ostrzyga

Eintritt frei!

So, 7. Dezember: Gottes Sohn ist kommen

Plakat 07.12.14Das traditionsreiche MUK-Adventskonzert beleuchtet in diesem Jahr besonders die volkstümliche Bildhaftigkeit, mit der Dichter und Komponisten über Zeiten, Länder und Meere hinweg das Weihnachtsgeschehen ausgedeutet und ausgeschmückt haben. Doch zwischen den bald zarten, bald rustikalen Liedern und Hör-Bildern von Engeln, Hirten, Tieren und Pflanzen rund um Maria und das Jesuskind erklingen auch Allgemeingut gewordene Choräle sowie Motetten, die dem Mystischen und dem Erhabenen der Verheißung, Erwartung und Erfüllung Ton und Raum geben.

So, 7. Dezember | 18:00 Uhr | St. Aposteln Köln

Gottes Sohn ist kommen. Adventskonzert

Choräle, Volksliedsätze und Motetten zu Advent und Weihnachten

MUK - Madrigalchor der Universität zu Köln
Leitung: Helmut Volke

Eintritt frei!

20. /21. Dezember: Weihnachtskonzert

Plakat 20.12.2014Das traditionelle Weihnachtskonzert des Collegium musicum findet auch in diesem Jahr wieder im Historischen Rathaus zu Köln statt, zusätzlich aber erstmals auch in der Kirche der Uniklinik Köln, St. Johannes der Täufer.
Unter dem Titel "Gewaltiger Herrscher - unschuldiges Kind" musizieren in diesem Jahr Kammerchor und Kammerorchester der Uni Köln. Am 21. Dezember ist darüber hinaus der Chor der KölnerKinderUni dabei.
Das Programm ist mit der Gratwanderung von Händels Dixit Dominus zu Bachs erster Kantate aus dem Weihnachtsoratorium musikalisch pompös, aber auch zart: Die Menschwerdung Gottes, der im Dixit Dominus als gewaltiger alttestamentarischer Herrscher erscheint, wird durch die Verbindung der Werke der beiden barocken Großmeister nachvollziehbar.

Am 20. Dezember findet rund um das Konzert von 14 bis 19 Uhr ein Weihnachtsmarkt der Uniklinik statt.

Am 21. Dezember bietet der Kinderchor mit weihnachtlichen Liedern und Chorälen eine besinnliche und fröhliche Überleitung zwischen beiden Programmteilen. Wenn die Kinderstimmen dann in die Choräle von Bachs Weihnachtsoratorium mit einstimmen, kann es auch in diesem Jahr wieder Weihnachten werden.

Die (kostenlosen) Karten für den 21. Dezember sind sehr begrenzt. Es wird am Konzerttag vor beiden Konzerten eine Ausgabestelle für zurückgegebene Karten eingerichtet. Es lohnt sich also, auch ohne Karte vorbei zu kommen und ggf. eine Restkarte zu erhalten.

Sa, 20. Dezember | 16 Uhr | St. Johannes der Täufer, Kirche der Uniklinik Köln

Gewaltiger Herrscher - unschuldiges Kind. Weihnachtskonzert

Georg Friedrich Händel: Dixit Dominus
Johann Sebastian Bach: Jauchzet, frohlocket, auf, preiset die Tage,
1. Kantate aus dem Weihnachtsoratorium

Julia Reckendrees, Sopran
Sarah Schnier, Sopran
Sophia Herber, Alt
Tobias Glagau, Tenor
Alexander Schmitt, Bass
Kammerchor und Kammerorchester der Universität zu Köln
Leitung: Michael Ostrzyga

Eintritt frei!

So, 21. Dezember | 11 Uhr und 17 Uhr | Historisches Rathaus zu Köln

Gewaltiger Herrscher - unschuldiges Kind. Weihnachtskonzert

Georg Friedrich Händel: Dixit Dominus
Johann Sebastian Bach: Jauchzet, frohlocket, auf, preiset die Tage,
1. Kantate aus dem Weihnachtsoratorium
Motetten und Lieder zu Advent und Weihnachten
von Heinrich Schütz, Gustav Holst u.a.

Julia Reckendrees, Sopran
Sarah Schnier, Sopran
Sophia Herber, Alt
Tobias Glagau, Tenor
Fabian Hemmelmann, Bass
Chor der KölnerKinderUniversität (Einstudierung: Alexander Schmitt)
Kammerchor und Kammerorchester der Universität zu Köln
Leitung: Michael Ostrzyga und Alexander Schmitt

Plakat 21.12.2014

Mi, 21. Januar: Teil & Ganzes. GegenSätze V

Plakat 21.01.15Die 2013 ins Leben gerufene Reihe GegenSätze kombiniert musikalische Werke unterschiedlicher Epochen im Spannungsfeld gegensätzlicher thematischer Pole. Teil & Ganzes (GegenSätze V) fragt nach der Entfaltung der Musik in vertikaler und horizontaler Richtung: Oberton-Improvisationen und das neue Werk Fraktal I für Chor und Oberton-Soli von Michael Ostrzyga treffen auf Distlers Totentanz und Lechners Deutsche Sprüche von Leben und Tod. Während die Oberton-Stücke den simultanen Klang aufsplittern und einzelne Teile als Obertöne hörbar machen, setzen sich Distlers und Lechners Werke aus einzelnen Teilen - kurzen Sprüchen, Texten, Zwischenspielen - zusammen, die sukzessiv ein Ganzes ergeben. 
Teile und Ganzes machen das Konzert zu einem abwechslungsreichen und spannenden Klangerlebnis.

Mi, 21. Januar | 20 Uhr | Trinitatiskirche Köln

Teil & Ganzes. Gegensätze V

Werke von Hugo Distler, Michael Ostrzyga und Leonhard Lechner
Obertonimprovisationen

Sprecherinnen:
Magdalena Schmitz und Almut Solzbacher

Kölner Vokalsolisten:
Alexandra Thomas, Alt
Tobias Glagau, Tenor
Fabian Hemmelmann, Bariton
Christian Walter, Bass

Kammerchor der Universität zu Köln
(Einstudierung: Michael Ostrzyga)


Walter L. Mik, Dirigent

Einlass ab 19:30 Uhr, freie Platzwahl
Eintritt frei!

Mi, 28. Januar: Escapade. Jazzchor und Big Band der Uni Köln

Plakat 28.01.15Erstmals gemeinsam auf einer Bühne: Der Jazzchor der Uni Köln und The Swingcredibles, die Big Band der Uni Köln sind am 28. Januar in der Aula zu erleben. Beide Ensembles präsentieren ihre eigenen Programme, kommen für ein paar Stücke aber auch zusammen. Es verspricht, ein Abend zu werden, an dem es einen nicht so leicht auf dem Stuhl halten wird...
Für Fans und solche, die es noch werden wollen.

 

 

Mi, 28. Januar | 20 Uhr | Aula Uni Köln

Escapade
Ein Abend mit dem Jazzchor und der Big Band der Uni Köln


Jazzchor der Uni Köln
Leitung: Dietrich Thomas

The Swingcredibles, Big Band der Uni Köln
Leitung: Johannes Nink

Eintritt frei!

Do, 5. Februar: L'Enfance du Christ. Semesterabschlusskonzert

Plakat 05.02.15Das Collegium musicum führt mit Hector Berlioz' L'Enfance du Christ (Die Kindheit Christi) ein Werk auf, das "das Danach" der Weihnachtsgeschichte zum Inhalt hat. Die Flucht nach Ägypten, vorbereitet durch den Traum des Herodes, und die Ankunft der Heiligen Familie in Saïs werden thematisiert.
Berlioz hat es - unverstanden, kritisiert und als künstlerischer Bürgerschreck tituliert - zu Lebzeiten nicht leicht gehabt. L'Enfance du Christ bildet in der Wahrnehmung seiner revolutionären Musiksprache eine Ausnahme. In einem Brief an seine Schwester schreibt der Komponist nach der Uraufführung am 10. Dezember 1854 in Paris: "Zugaben, Herausrufen, Unterbrechen von Nummern, veranlasst durch starke Bewegung im Publikum, Tränen - nichts blieb aus."
Die Sanftheit und Einfachheit des Werkes entspricht der weihnachtlichen Geschichte und ihrer Bedeutung als Grundlage des "Festes der Herzen". Der innige Ton vieler Duette und Chöre, aber auch die Dramatik der Erzählung rund um Herodes und die Entstehung der Idee des Kindermordes bilden ein großes Werk abendländischer Musikkultur, dem sich nach dem Ende der Weihnachtszeit Chor und Sinfonieorchester der Universität zu Köln widmen.

Do, 5. Februar | 20 Uhr | St. Agnes Köln

Hector Berlioz: L'Enfance du Christ
Semesterabschlusskonzert


Martina Schilling, Sopran
Sunguk Choi, Tenor
Joel Urch, Bariton
Thomas Bonni, Bass
Chor und Sinfonieorchester der Universität zu Köln
Leitung: Michael Ostrzyga

Einlass ab 19:30 Uhr, freie Platzwahl
Eintritt frei!