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2. Oktober 2014
 

Liebe Freund*innen des Collegium musicum,

wir freuen uns, Sie im Winter 14/15 wieder zu den Universitätskonzerten begrüßen zu dürfen! Im Oktober präsentieren wir Ihnen vier abwechslungsreiche Programme:

  • Am 8. Oktober rollen wir den roten Teppich aus für Götter, Kaiser, Königinnen, die, begleitet von historischen Instrumenten, unsere Aula besuchen.
  • Am 15. Oktober wird das Semester von Chor und Vokalensemble der Uni Köln musikalisch eröffnet.
  • Am 22. Oktober begrüßen wir den Dirigenten und Tenor Timothy Shantz aus Calgary, Kanada, der in einem GegenSätze-Programm mit dem Titel Krieg & Frieden mit den Kölner Vokalsolisten und Kammerchor und Kammerorchester der Uni Köln u.a. Händels Dixit Dominus aufführt.
  • Am 29. Oktober ist die Uni Siegen zu Gast und realisiert die grafisch notierten Anastásis des Wieners Anestis Logothetis.

Bereits jetzt können Sie Karten für die nächste "Musik im Museum" am 6. November im Museum für Ostasiatische Kunst Köln erwerben.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!


Inhalt:
Mi, 8. Oktober: Götter, Kaiser, Königinnen
Mi, 15. Oktober: Semestereröffnungskonzert
Mi, 22. Oktober: Krieg & Frieden. GegenSätze III
Mi, 29. Oktober: Auferstehungen
Kartenvorverkauf "Musik im Museum" am 6. November

Mi, 8. Oktober: Götter, Kaiser, Königinnen

Plakat 8.10.14Die Herrscher der Antike, griechische und römische Kaiser, Königinnen, die mythologischen Helden, Götter und Göttinnen, Feen und Zauberer - das sind die Protagonisten der barocken Opern. Ihr Leben und Lieben, ihre Abenteuer, die Kämpfe und Intrigen waren die Stoffe, aus denen die Libretti gemacht wurden. Die Komponisten schufen die Charaktere und gestalteten mit ihrer Musik die Spannungsbögen der Erzählung. Vor allem aber gaben sie ihren Figuren Emotionen. So gewährten sie in den Arien einen Einblick in Denken und Fühlen der Agierenden. In diesem Konzertprogramm erklingen Arien aus Opern und Kantaten von Georg Friedrich Händel und Antonio Vivaldi. Wir begegnen dem römischen Kaiser Claudius, dem ägyptischen König Califfo, dem Zauberer Zoroastro, der Senatorentochter Lucrezia, der Zauberin Morgana, Daphe und dem Gott Apollo u.a. 
Begleitet von einem Ensemble mit historischen Instrumenten singen Martina Schilling, Sopran, und Thomas Bonni, Bassbariton.

MI, 8. OKTOBER | 20 UHR | AULA UNI KÖLN
Götter, Kaiser, Königinnen

Kantaten und Arien aus barocken Opern von
Georg Friedrich Händel und Antonio Vivaldi

Martina Schilling, Sopran
Thomas Bonni, Bass
Danylo Gertsev, Barockvioline
Petar Mancev, Barockvioline
Priscilla Rodriguéz, Barockviola
Markus Möllenbeck, Barockvioloncello
Antje Plieg-Oemig, Violone und Viola da gamba
Klaus Mader, Laute
Ada Tanir, Cembalo

In Kooperation mit dem fgs, Verein zur Förderung des
 Gasthörer- und Seniorenstudiums
 an der Universität zu Köln e.V.

Eintritt frei!

Am Dienstag, den 7.10.14 wird das Konzert im Rahmen der Semestereröffnungsveranstaltung des fgs speziell für Mitglieder des Fördervereins und Interessenten angeboten. Es findet um 18 Uhr in der Aula der Uni Köln statt und wird von Sophia Herber moderiert.

Mi, 15. Oktober: Semestereröffnungskonzert

Plakat 15.10.14Das Semester musikalisch beginnen können im Winter 14/15 nicht nur die Besucher*innen der Universitätskonzerte, sondern auch die Sänger*innen von Chor und Vokalensemble der Universität zu Köln: Erstmals findet ein Semestereröffnungskonzert mit den eigenen Ensembles des Collegium musicum statt. Antonín Dvořáks Messe in D-Dur steht als Wiederaufnahme im Zentrum des Konzerts. Dvořák erhielt den Auftrag für die Komposition seiner Messe von Josef Hlávka, einem Architekten, der sie zur Einweihung der Kapelle in seinem Schloss in Luzany aufführen ließ. Für die intime Atmosphäre dieser kleinen Kapelle schuf Dvořák ein Werk, bei dem der lyrisch-meditative Vokalpart im Mittelpunkt steht. Chor und Vokalensemble der Uni Köln musizieren abwechselnd die Sätze der Messe und Werke von Heinrich Schütz, Henry Purcell, Johann Kuhnau und Johann Hermann Schein.

MI, 15. OKTOBER | 20 UHR | AULA UNI KÖLN
Semestereröffnungskonzert

Antonín Dvořák: Messe in D-Dur op. 86
und Werke von Heinrich Schütz, Henry Purcell,
Johann Kuhnau und Johann Hermann Schein

Chor und Vokalensemble der Universität zu Köln
Michael Ostrzyga, Orgel
Leitung: Alexander Schmitt

Eintritt frei!

Mi, 22. Oktober: Krieg & Frieden. GegenSätze III

Plakat 22.10.14Die 2013 ins Leben gerufene Reihe "GegenSätze" kombiniert musikalische Werke unterschiedlicher Epochen im Spannungsfeld gegensätzlicher thematischer Pole.
100 Jahre nach dem Ausbruch des 1. Weltkriegs und täglich konfrontiert mit dem Kriegsgeschehen im Nahen Osten setzt das Programm Krieg & Frieden (GegenSätze III) frühbarocke und zeitgenössische Kompositionen von Melchior Franck, Heinrich Schütz und Arvo Pärt (Da pacem, Domine) gegen Dimitri Terzakis’ Eumeniden (UA) und Rudolf Mauersbergers Wie liegt die Stadt so wüst. Mauersberger, ehemaliger Kantor der Kreuzkirche, klagt hier 1945 mit den Worten von Jeremias, der die Zerstörung Jerusalems beweint, angesichts des in Schutt und Asche liegenden Dresden.
Im Zentrum des Programms steht Händels Dixit Dominus (Psalm 110).
Erstmals dabei ist das Kammerorchester der Uni Köln. Als Dirigent wurde Timothy Shantz aus Calgary, Kanada, eingeladen.

MI, 22. OKTOBER | 20 UHR | TRINITATISKIRCHE KÖLN
Krieg & Frieden. GegenSätze III

Georg Friedrich Händel: Dixit Dominus
und Werke von Dimitri Terzakis (UA), Arvo Pärt, Melchior Franck,
Heinrich Schütz und Rudolf Mauersberger

Kölner Vokalsolisten
Julia Reckendrees, Sopran
Sarah Schnier, Sopran
Alexandra Thomas, Alt
Vincent Heitzer, Tenor
Fabian Hemmelmann, Bariton
Kammerchor der Universität zu Köln (Einstudierung: Alexander Schmitt)
Kammerorchester der Universität zu Köln (Einstudierung: Albert Rundel)
Dirigent: Timothy Shantz, Calgary (Kanada)

Eintritt: 12,- Euro / 6,- Euro ermäßigt, Karten nur an der Abendkasse.
Reservierung möglich bis zum 21. Oktober 2014
per E-Mail unter collegium-musicum(at)uni-koeln.de
oder telefonisch unter (0221) 470 41 96
.
Abendkasse und Einlass ab 19 Uhr, freie Platzwahl.

Mi, 29. Oktober: Auferstehungen

Plakat 29.10.2014Erotische Wortspiele, chemische Formeln, Medikamente und Götternamen. Ein „musikalisches Sprachabenteuer“, notiert mit Linien, Punkten, Kreisen und expressiver Schrift, die durch die Ausführenden musikalisch zu interpretieren sind. Die Worte liefern Sinnzusammenhänge und stoßen Assoziationen an...
Der Wiener Komponist Anestis Logothetis entwickelte in den 60er Jahren eine eigene grafische Notenschrift. Seine Partituren weisen eine große Nähe zur Bildenden Kunst auf und sind über ihre musikalische Bestimmung hinaus von hohem optischen Reiz. Die Besetzung oder die Dauer eines Stückes lässt der Komponist bewusst offen. Logothetis' Komposition Anastásis (Auferstehungen) wird realisiert von Studierenden der Uni Siegen unter Leitung von Thorsten Wagner. Das Konzert findet statt im Rahmen des Festivals HELDEN - PLATZ! - KONZERTE: WIEN 1914 - 2014 der Uni Siegen, das die von Wien ausgehende musikalische Entwicklung der vergangenen 100 Jahre bis heute nachzeichnet.

Mi, 29. OKTOBER | 20 UHR | AULA UNI KÖLN
Auferstehungen


Anestis Logothetis: Anastásis
Studierende der Universität Siegen
Leitung: Thorsten Wagner

Konzert im Rahmen des Festivals
HELDEN - PLATZ! - KONZERTE: WIEN 1914 - 2014 der Uni Siegen
gefördert durch die Sparkasse Siegen und RWE


Eintritt frei!

Kartenvorverkauf "Musik im Museum" am 6. November

Plakat 6.11.14

Bereits ab dem 1. Oktober können Sie Eintrittskarten für die nächste "Musik im Museum" am 6. November erwerben. Erstmals sind wir zu Gast im Museum für Ostasiatische Kunst Köln. Die Ausstellung Vom Japonismus zu Zen. Paul Klee und der Ferne Osten nehmen wir zum Anlass für ein von Peter Gahn kuratiertes Konzertprogramm:
Der Komponist, der acht Jahre in Japan gelebt hat, hat Werke ausgewählt, die auf unterschiedlichste Weise die japanische Musiktradition reflektieren. Einige der Komponisten stammen selbst aus diesem Kulturkreis und setzen sich somit musikalisch mit ihren eigenen Wurzeln auseinander. Im Wechsel mit den zeitgenössischen Kompositionen erklingt seit über 1000 Jahren überlieferte Gagaku-Musik.

DO, 6. NOVEMBER | 18 UHR / 19:30 UHR
MUSEUM FÜR OSTASIATISCHE KUNST KÖLN
... mit geliehener Aussicht


Konzert und Führung durch die Ausstellung
Vom Japonismus zu Zen. Paul Klee und der Ferne Osten
Konzertprogramm kuratiert von Peter Gahn
Werke von Peter Gahn, Toshio Hosokawa, Robert HP Platz, Yasuko Yamaguchi
und traditionelle japanische Gagaku-Musik

E-MEX
Evelin Degen, Flöte
Joachim Striepens, Klarinette
Kalina Kolarova, Violine
Konrad von Coelln, Viola
Burkart Zeller, Violoncello
Christina Taczyk, Akkordeon
Martin von der Heydt, Klavier
Michael Pattmann, Schlagzeug
Christoph Maria Wagner, musikalische Leitung

18 Uhr: Führungen durch die Ausstellung
Vom Japonismus zu Zen. Paul Klee und der Ferne Osten
19:30 Uhr: Einführung (Peter Gahn im Gespräch mit Sophia Herber) und Konzertbeginn

gefördert durch das NRW KULTURsekretariat, das Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes Nordrhein-Westfalen und über ON Neue Musik Köln durch die Stadt Köln.
In Kooperation mit dem Museum für Ostasiatische Kunst und E-MEX e.V.


Eintritt: 12,- Euro / 7,- Euro ermäßigt.
Karten sind ab dem 1. Oktober 2014 sowie am Veranstaltungstag nur an der Kasse des Museums für Ostasiatische Kunst erhältlich. Eine Reservierung ist nicht möglich.
Der Eintrittspreis beinhaltet den Besuch des Museums inklusive der Sonderausstellung, die Führung durch die Sonderausstellung
Vom Japonismus zu Zen. Paul Klee und der Ferne Osten um 18 Uhr sowie das Konzert um 19:30 Uhr.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!
Mit herzlichen Grüßen

Ihr Team des Collegium musicum der Universität zu Köln

Albertus Magnus Platz | 50923 Köln
Telefon: +49 (0) 221 - 470 4196
e-Mail: collegium-musicum@uni-koeln.de

 

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