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8. Januar 2011
 

Liebe Freunde des Collegium musicum,

Ihnen allen wünschen wir eine frohes neues Jahr, das wir mit gleich drei Konzerten im Januar beginnen möchten.
Beim dritten Klavierabend des Semesters setzt der langjährige Klavierprofessor an der Kölner Musikhochschule, Klaus Oldemeyer, den Bösendorfer Flügel mit Bach-Sinfonien und neu komponierten Interludien in Szene.
Der Jazzchor der Uni Köln trifft das Andreas Völk Quartett und das Orchester der Universität Bonn besucht uns mit Elgars Cellokonzert und der Sinfonie Nr. 5 von Schostakowitsch im Gepäck.
Ab dem 10. Januar können Sie zudem Karten für das Semesterabschlusskonzert mit Werken von Gabriel Fauré reservieren. Details zu allen Punkten finden Sie hier.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Inhalt:
12. Januar: Klavierabend
19. Januar: Songs and Dreams - Jazzchorkonzert
26. Januar: Orchesterkonzert
Informationen zum Semesterabschlusskonzert am 3. und 6. Februar

12. Januar: Klavierabend

Plakat 12.01.2011Die fünfzehn dreistimmigen Sinfonien Johann Sebastian Bachs sind nur selten klingend im Konzertsaal wiederzufinden und stehen - zu Unrecht - im Schatten seiner größer angelegten und häufiger im Repertoire auftauchenden Klavierwerke.
Der Pianist Klaus Oldemeyer widmet sich dem gesamten Zyklus, dessen Sinfonien Bach nicht nur als Spielübungen angesehen hat, sondern auch als Kompositionsmuster, die die schöpferische Ader des sich mit ihnen auseinander setzenden Musikers wecken und beflügeln. Oldemeyer hat zwischen den Sinfonien je ein neues Interludium eingefügt. Zum großen Teil handelt es sich um speziell für diesen "Zwischenraum" komponierte Auftragswerke u. a. von Dinescu, Kornbichler, Kröll, Lennartz, Lonquich, Ostrzyga, Prasqual, Redmann, Schapira-Marinescu, Sobol und Soiron, die von Oldemeyer uraufgeführt werden. Nicht nur werden dadurch im Sinne des Präludierens die tonartlichen Klüfte überbrückt, die teilweise zwischen den aufeinander folgenden Sinfonien bestehen. Der Zyklus wird vielmehr auf diese Weise in einem besonderen, in die heutige Zeit übertragenen Bachschen Sinne und in direkter Auseinandersetzung mit der Gegenwart "nach"- und "weiterkomponiert".

Klavierabend
Mi 12. Januar | 20 Uhr, Aula

J. S. Bach: 15 dreistimmige Sinfonien mit neuen Interludien von
Dinescu, Kornbichler, Kröll, Lennartz, Lonquich, Ostrzyga, Prasqual, Redmann, Schapira-Marinescu, Sobol und Soiron

Klaus Oldemeyer, Klavier

Eintritt frei!

19. Januar: Songs and Dreams - Jazzchorkonzert

Plakat 19.01.2011In diesem Semester wartet der Jazzchor der Universität zu Köln mit einem besonderen Highlight auf: Zum ersten Mal steht das Ensemble mit einer kompletten Jazz-Band auf der Bühne. Das Andreas Völk Quartett aus Osnabrück/Köln wird den Abend eröffnen und den zweiten Teil des Konzerts mit den ca. 65 Sängerinnen und Sängern zusammen bestreiten. Das Quartett mit den vier hervorragenden jungen Musikern wird zunächst ausschließlich eigene Stücke aus der Feder des Bandleaders spielen, die dieser als "Dreams" zu betiteln pflegt. Das Programm des Jazzchores dagegen setzt sich aus der gewohnten Mischung von Pop und Jazz-Nummern zusammen, die durch die intensive Zusammenarbeit mit dem Andreas-Völk-Quartett allesamt einen wunderbaren zeitgenössischen Jazz-Sound erhalten.

Songs and Dreams
Mi 19. Januar | 20 Uhr, Aula

Jazzchor der Universität zu Köln
Leitung: Dietrich Thomas

zu Gast: Andreas Völk Quartett
Andreas Völk, Gitarre; Laurenz Gemmer, Klavier
Kenn Hartwig, Bass; Thomas Sauerborn, Schlagzeug

Eintritt frei!

26. Januar: Orchesterkonzert

Plakat 26.01.2011Introvertiert-abgetönte Melodielinien, eine zurückgenommene Orchesterbegleitung und das fast ununterbrochen agierende Soloinstrument bestimmen Edward Elgars Cellokonzert von 1918/19. Die melancholische Stimmung des Konzerts interpretierten zahlreiche große Cellisten. Der junge Solist Valentin Priebus studiert Cello an der Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin und hat für 2011 das Ferenc-Fricsay-Stipendium des Deutschen Sinfonie-Orchesters Berlin erhalten.
Kraftvoll beginnt Schostakowitschs 5. Sinfonie. Seiner avantgardistischen Opernmusik wegen fiel der Komponist beim Regime in Ungnade, sollte aber die Möglichkeit einer "Rehabilitierung" erhalten. Viele verstanden seine 5. Sinfonie mit ihrem klassischen Zuschnitt als Abwendung von der Avantgarde. Gegenüber Solomon Volkow äußert der Komponist sich fast 40 Jahre später aber so: Was in der Fünften vorgeht, sollte meiner Meinung nach jedem klar sein. Der Jubel ist unter Drohungen erzwungen wie in Boris Godunow. So, als schlage man uns mit einem Knüppel und verlange dazu: "Jubeln sollt ihr, jubeln sollt ihr." Und der geschlagene Mensch erhebt sich, kann sich kaum auf den Beinen halten. Geht, marschiert, murmelt vor sich hin: "Jubeln sollen mir, jubeln sollen wir." Das ist doch keine Apotheose. Man muss schon ein kompletter Trottel sein, um das nicht zu hören.
Das Orchester der Universität Bonn ist im Rahmen eines regelmäßigen Austauschs mit dem Kölner Collegium musicum zum zweiten Mal unser Gast. Im Sommersemester 2011 gastiert das Kölner Uni-Orchester dann wieder in Bonn.

Orchesterkonzert

Mi 26. Januar | 20 Uhr, Aula

E. Elgar: Cellokonzert in e-moll, op. 85
D. Schostakowitsch: 5. Sinfonie in d-moll, op. 47

Valentin Priebus, Violoncello
Orchester des Collegium musicum der Universität Bonn
Leitung: Walter L. Mik

Eintritt frei!

Informationen zum Semesterabschlusskonzert am 3. und 6. Februar

Plakat 3.2. und 6.2. 2011Die sinfonische Orchestrierung seines Requiems von 1900 erstellte Fauré erst auf Wunsch seines Verlages. Die frühere, kleiner besetzte Fassung von 1893 setzt vor allem auf die tiefen Instrumente des Orchesters, was Faurés lyrischer Requiem-Vertonung ein außergewöhnliches, dunkles Klanggewand verleiht.
Zuvor erklingt im Konzert die Messe des pêcheurs de Villerville für Frauenchor und Kammerorchester, eine gemeinsame Komposition von Fauré (drei Sätze) und seinem Schüler André Messager (zwei Sätze) aus dem Jahre 1881. Fauré arbeitete zwei seiner Sätze später in die kurze Messe basse für Sopran Solo, Frauenchor und Orgel ein. Faurés Cantique de Jean Racine für Chor und Orchester (in einer unkonventionellen Neuorchestrierung von Christian Dellacher) und die brühmte Pavane für Orchester runden das Programm ab.

Semesterabschlusskonzert:
Gabriel Fauré, Requiem (Version 1893) u. a.
Do 3. Februar | 20 Uhr, Aula
So 6. Februar | 17 Uhr, Trinitatiskirche

Gabriel Fauré:
Requiem (Version von 1893) für Sopran- und Baritonsolo, Chor und Orchester
Messe basse für Sopransolo, Frauenchor und Orgel
Cantique de Jean Racine für gemischten Chor und Orchester
Pavane für Orchester
Gabriel Fauré und André Messager: Messe des pêcheurs de Villerville für Frauenchor und Orchester

Nadine Balbeisi, Sopran | Michael Dahmen, Bariton
Chor und Sinfonieorchester der Universität zu Köln
Dirigenten: Stephan Hensen, Michael Ostrzyga, Alexander Schmitt
Gesamtleitung: Michael Ostrzyga

Informationen zu Eintrittspreisen und zur Kartenreservierung

Am 3.2. findet das Konzert in der Aula der Universität bei freiem Eintritt statt. Zutrittskarten sind nicht erforderlich.

Karten für das Konzert am 6.2.2011 in der Trinitatiskirche kosten 8 Euro / 4 Euro (ermäßigt*). Sie sind nur an der Abendkasse erhältlich. Ab dem 10. Januar 2011 können Sie Karten für das Konzert per E-Mail reserverieren. Letzte Reservierungen werden am 4.2.2011 bis 18 Uhr entgegen genommen. Die Abendkasse öffnet am 6.2. um 16 Uhr, der Einlass beginnt ebenfalls um 16 Uhr. Wir bitten Sie, reservierte Karten bis spätestens 16.30 Uhr abzuholen. Die Platzwahl in der Kirche ist frei. Wir weisen darauf hin, dass auf einigen Plätzen die Sicht eingeschränkt sein kann.

* Ermäßigungen:
Ermäßigung erhalten Schüler, Studenten, Azubis, Wehr- und Zivildienstleistende, Köln-Pass Inhaber, Empfänger von Arbeitslosengeld  II, Rollstuhlfahrer und Schwerbehinderte mit einem Behindertengrad von 100% oder einem B im Behindertenausweis.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!
Mit herzlichen Grüße

Ihr Team des Collegium musicum der Universität zu Köln
Sophia Herber, online-Redaktion

Albertus Magnus Platz | 50923 Köln
Telefon: +49 (0) 221 - 470 4196
Telefax: +49 (0) 221 - 470 2375
e-Mail: collegium-musicum@uni-koeln.de

 

Hinweise zum Abonnement
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