Mi 21. April: Improvisationen für Klavier und Stimme

Plakat 21.4.2010 James HullickAuch die Universitätskonzerte sind vom Vulkanausbruch auf Island nicht verschont geblieben. Der Tenor Immo Schröder, der am Mittwoch, den 21. April, auftreten wollte, sitzt in Schweden fest. Schuberts Winterreise wird deswegen kurzfristig auf den 5. Mai verschoben (s.u.). Trotzdem müssen Sie morgen Abend nicht auf ein Konzert verzichten! Wir sind sehr froh, Ihnen den jungen australischen Komponisten, Soundkünstler und Pianisten James Hullick präsentieren zu können. Spontan hat er sich bereit erklärt, ein Improvisationskonzert für Stimme und präpariertes Klavier zu geben, zu dem wir Sie ganz herzlich einladen.
Das Collegium musicum hat Hullick beim  Festival STREAMS in der Abtei Brauweiler kennen gelernt. Dem begeisterten Artikel der Kölnischen Rundschau über Hullicks dort präsentiertes Stück Bruchlandung schließen wir uns an und freuen uns sehr, Ihnen diesen ungewöhnlichen und von weit her angereisten Musiker und Künstler vorstellen zu können.
Bei seinem spontanen Konzert am 21.4.2010 um 20 Uhr wird James Hullick mit seiner Stimme und dem Klavier improvisieren. Verstärkt durch Mikrophone werden die experimentellen Klänge zum Teil fast elektronisch anmuten.

Mi 21. April | 20 Uhr, Aula
Improvisationen für Stimme und Klavier

James Hullick, Melbourne / Australien
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Fr 30. April, Colonel Petrov's Good Judgement

Plakat 30.4.2010 Colonel Petrov's3 Musiker der jungen Kölner Jazzszene haben sich zu einer Band mit ungewöhnlichem Namen zusammen getan: Colonel Petrovs Good Judgement - eine Anspielung auf einen Oberstleutnant der Sowjetarmee, der 1983 einen vom System gemeldeten Raketenangriff der USA auf die UdSSR als Falschalarm einstufte und damit das Auslösen eines Atomkriegs verhinderte. Die drei bezeichnen ihre Musik selbst als Garage Free Jazz. Wie das klingt, ist am 30.4. zu hören!

Fr 30. April 2010 | 20 Uhr, Musiksaal
Colonel Petrovs Good Judgement

Sebastian Müller, Gitarre
Reza Askari-Motlagh, Bass
Nils Tegen, Schlagzeug

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5. Mai 2010: Liederabend

Plakat 5. Mai 2010Franz Schuberts Winterreise nach Texten von Wilhelm Müller gehört zu den  Höhepunkten der Gattung Kunstlied. Den "Zyklus schauerlicher Lieder" (Schubert) durchbrechen in ihrem Konzert der Tenor Immo Schröder und der Pianist Marc Reichow durch zwei Klavierstück von John Cage. Inmitten der vorwiegend düsteren Stimmung der 24 Lieder steht mit Cages In a Landscape eine meditative Musik, die an dieser Stelle wie ein befreiter Traum wirken muss.

Mi 5. Mai | 20 Uhr, Aula
Liederabend

Franz Schubert: Winterreise Op. 89
Liederzyklus nach Texten von Wilhelm Müller
John Cage: Music Walk (1958) und In a Landscape (1948)
Immo Schröder, Tenor
J. Marc Reichow, Klavier
EINTRITT FREI!

6. Mai 2010: Musik im Museum "Meine liebe Galka..."

Plakat 6. Mai 2010

Wir befinden uns in einem Appartement in Hollywood. Hier lebt Galka Scheyer: Agentin, gute Freundin und Muse des russischen Expressionisten Alexej von Jawlenskij. Durch den realen Briefwechsel mit Jawlenskij und anderen Malern stellt sie sich das Leben Jawlenskijs vor, das bruchstückhaft an ihr vorüberzieht.
Das Programm konzentriert sich vor allem zuerst auf die Kindheit des Malers, die Begegnung mit Galka Scheyer und die sich daraus entwickelnde Beziehung der beiden, die durch den Briefwechsel über den großen Teich erzählt wird.
Die Schauspielerin Nicola Thomas gibt allen Figuren, die in Jawlenskijs Leben eine Rolle spielen, eine Stimme und ein Gesicht. Der Wandel von Zeit und Ort wird durch ein „musikalisches Bühnenbild“ markiert: Musik von Tschaikowskij, Debussy, Mussorgskij, Bach, Scrijabin, Dunajewskij und Cage wird von Boleslav Martfeld auf dem Klavier interpretiert.
Im Anschluss: Kunstgespräch

Do 6. Mai | 19, Museum Ludwig
19-20 Uhr: musikalisches Theater rund um Alexej von JawlenskiNicola Thomas, Schauspiel | Boleslav Martfeld, Klavier

20-21 Uhr: Kunstgespräch zu Alexej von Jawlenskij, Paul Klee, Lionel Feininger
Leitung: Sophia Herber, M. A.

Veranstaltung im Rahmen der Reihe Langer Donnerstag im Museum Ludwig
In Kooperation mit dem Museumsdienst Köln
Eintritt frei für Kölner | Nicht-Kölner: 4,50 Euro / 3,00 Euro erm.

Mi 26. Mai 2010: Lars Duppler - Alliance Urbaine

Plakat 26.5.2010Aufbruch, Erfahrungen, Selbsterkenntnisse: Reisen und Auslandsaufenthalte nehmen im Leben und in den Erinnerungen der meisten Menschen einen zentralen Platz ein. Die Geschichten, die Lars Duppler zur Entstehung der Songs seiner "alliance urbaine" erzählen kann, treffen unsere eigenen Erfahrungen und Erinnerungen.
Fernweh, Nostalgie, Anspannung und Aufregung, die Lust auf Neues und der Spaß am Alten, herzliche Aufwühlung und entspannte Leidenschaft - all das klingt an in der wunderschönen Musik. Gemeinsam mit seinen Mitmusikern präsentiert Lars Duppler einen "akustischen Reisebericht". Entstanden ist das Song-Material während Aufenthalten in Paris, Berlin, Reykjavik und Köln. Coole, erhabene Großstandtklänge, fugische Bassfiguren, elegische Kompositionen, gospel-romantische Balladen, melancholische isländische Volkslieder, sogar Kinderlieder klingen in diesem hervorragend arrangierten Jazz-Programm so eindringlich wie einnehmend. "Alliance Urbaine" ist eine faszinierende Reise, die den Weg zum Ziel hat.

Mi 26. Mai | 20 Uhr, Musiksaal

Lars Duppler - Alliance Urbaine
Lars Duppler, Piano
Ignaz Dinné, Sax
Matthias Nowak, Bass
Jens Düppe, Schlagzeug
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So 30. Mai 2010: 150 Jahre ev. Trinitatiskirche Köln

Trinitatiskirche KölnKammerchor und Kammerorchester der Universität zu Köln freuen sich über die Einladung, den Jubiläumsgottesdienst 150 Jahre evangelische Trinitatiskirche musikalisch zu gestalten. Im Gottesdienst erklingen Chor- und Orgelwerke von Komponisten, die als Kirchenmusiker in unterschiedlicher Weise mit der Kölner Trinitatiskirche und ihren Orgeln zu tun hatten und die sich in besonderer Weise der Musik Felix Mendelssohn Bartholdys verpflichtet fühlten. Als groß besetztes Werk steht deshalb Mendelssohns Vertonung des 42. Psalms im Mittelpunkt des Gottesdienstes. Die Predigt hält Prof. Dr. Michael Meyer-Blanck von der evangelisch-theologischen Fakultät der Universität Bonn, Abteilung für Religionspädagogik.

So 30. Mai | 18 Uhr, Trinitatiskirche

Felix Mendelssohn Bartholdy: Psalm 42 "Wie der Hirsch schreit"
für Sopran, Chor und Orchester
Orgelwerke von Friedrich Wilhelm Franke und Jan Albert van Eyken
a cappella Chorwerke von Max Bruch und Carl Rheinthaler

Mareile Schmidt, Orgel
Kathrin Smith, Sopran
Kammerchor und Kammerorchester der Universität zu Köln
Leitung: Michael Ostrzyga

Mi 16. Juni: Vier gewinnt! Klavierduette aus drei Jahrhunderten

Plakat 16.6.2010Mag es heute auch etwas aus der Mode gekommen sein, zu zweit vor einem Klavier Platz zu nehmen, so gibt es doch ein feines Repertoire an großen Originalwerken für Klavier zu vier Händen. Der italienische Philosoph und Stipendiat der Alexander von Humboldt-Stiftung Dr. Angelo Giavatto und der Koordinator der Hochschulpartnerschaften im Akademischen Auslandsamt Dr. Johannes Müller stellen in ihrem Konzert einige Rosinen dieser Gattung vor. Dabei gibt es selbst von vermeintlich bekannten Komponisten noch Überraschendes zu entdecken! Im ersten Teil geht es klassisch zu - mit Ludwig van Beethovens stürmisch drängender Sonate op.6 und Franz Schuberts tragisch-romantischer Fantasie f-moll.
Nach der Pause erklingen Werke des 20. Jahrhunderts: Der märchenhaft verträumte Zyklus Ma mere l'oye von Maurice Ravel, die virtuose Sonate von Francis Poulenc und zum Abschluss eine Hommage à Witold Lutoslawski des zeitgenössischen Kölner Komponisten Stefan Thomas (*1968).
Die beiden Musiker werden ihr musikalisches Plädoyer für die vierhändige Klaviermusik selbst moderieren und Werke und Komponisten näher vorstellen.

Mi 16. Juni | 20 Uhr, Aula
Vier gewinnt! Klavierduette aus drei Jahrhunderten

Moderiertes Konzert mit Werken von Beethoven, Schubert, Ravel, Poulenc und Stefan Thomas

Klavier und Moderation:
Dr. Angelo Giavatto,
Stipendiat der Alexander von Humboldt-Stiftung
am Philosophischen Seminar der Universität zu Köln
Dr. Johannes Müller,
Referent im Akademischen Auslandsamt der Universität zu Köln

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Mi 30. Juni: A Step Beyond - Jazzchorkonzert

Plakat 30.6.2010Shall I Compare Thee To A Summer's Day ist eine wunderbare Shakespeare-Vertonung des Schweden Nils Lindberg. Doch nicht nur mit diesem Stück geht der Jazzchor der Uni Köln in diesem Semester einen Schritt weiter - a step beyond.
Das Repertoire wird stilistisch erweitert in den Grenzbereich zwischen zeitgenössischem Jazz und Klassik. Das Kyrie aus der Mass des US-amerikanischen Jazzpianisten und Komponisten Steve Dobrogosz steht auf dem Programm; daneben mit Stings Straight To My Heart eine Nummer im 7/4-Takt und mit Exit Music (For A Film) ein Song der Alternative-Rocker Radiohead. Mit Standards wie No More Blues oder It Don't Mean A Thing bleibt der Jazzchor aber auch weiterhin dem klassischen Jazz treu.
Zu Gast sind in diesem Semester die Kolleginnen und Kollegen vom Jazzchor der Uni Bonn. Unter der Leitung von Fraser Gartshore stellen die Bonner sich erstmals in der Kölner Uni vor, bevor die Kölner im Wintersemester 10/11 zum Gegenbesuch nach Bonn aufbrechen. Nach den Orchestern und Big Bands der beiden Universitäten treten damit nun auch die Jazzchöre in den Austausch ein.

Mi 30. Juni | 20 Uhr, Aula
A Step Beyond

Jazzchor der Uni Köln | Leitung: Dietrich Thomas
zu Gast: Jazzchor der Uni Bonn | Leitung: Fraser Gartshore

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Fr 9. Juli: "Jesu, meine Freude" Madrigalchorkonzert

Plakat 9.7.2010Das Sommerkonzert des Madrigalchors der Universität zu Köln steht dieses Jahr unter dem Motto Jesu, meine Freude. Henry Purcells Vertonungen von Bußpsalm-Versen, aber auch von solchen der Selbstbehauptung, Zuversicht und Erlösung leiten zu seinem Requiem, der Funeral Music for Queen Mary, in denen die Affekte von Trauer und Trost im englischen Barock ihre innige klingende Vollendung finden. Johann Sebastian Bachs Motette Jesu, meine Freude, ebenfalls eine Begräbnis- oder Gedächtnismusik, führt die Satztechnik und Formensymmetrie des Thomaskantors als Ausdruck der Summe neutestamentlicher Theologie zu einem tönenden Gipfel.
Gemeinsam mit einer Continuo-Gruppe führt der MUK unter der Leitung von Helmut Volke Purcells Anthems und Bachs Motette in St. Clemens, Bergisch Gladbach-Paffrath auf.

Fr 9. Juli | 20 Uhr, St. Clemens
Jesu, meine Freude

J. S. Bach: Jesu, meine Freude Motette BWV 227
H. Purcell: Funeral Sentences
und weitere Werke

Madrigalchor der Universität zu Köln
Leitung: Helmut Volke

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Do 15. Juli: Big Band Battle und "The Slapstickers" beim Uni-Sommerfest 2010

Plakat Uni Sommerfest 2010Am 15. Juli lädt die Uni Köln ein zum Sommerfest 2010! Im Mittelpunkt stehen zwei Konzerterlebnisse der Extraklasse.
Um 17 Uhr spielen The Slapstickers: Rough und authentisch bietet die 9-köpfige Band frischen, mit rockigem Drive versetzten Ska-Sound. Ska ist ursprünglich eine in den 50ern auf Jamaika entwickelte Tanzmusik.
Ab 19.30 Uhr steigt - beim Sommerfest 2009 schon absolut erfolgreich erprobt - der zweite Kölner Big Band Battle! The Swingcredibles, die wunderbare Uni Big Band des Kölner Collegium musicum trifft im musikalischen Freundschaftsspiel um den mitreißendsten Swing in diesem Jahr auf die Bigband der RWTH Aachen.
Frei nach dem Motto "...mehr als Bratwurst, Kölsch und Pommes" sorgen das Studentenwerk Köln und Peters Kölsch für ausreichend Flüssigkeitsnachschub und ein ausgewogenes Nahrungsangebot. Etwas abseits des Hauptschauplatzes finden tanz- und stehmüde Gäste Platz in einem improvisierten Biergarten.
Herzlich willkommen an alle Studierenden, Lehrenden, Mitarbeiter und Gäste der Uni Köln zum Sommer vorm Philosophikum!

Mo 19.7. und Sa 24.7.: Rossini, Stabat Mater Semesterabschlusskonzert

Plakat 19. und 24.7. 2010"Wir haben die dritte und letzte Aufführung erreicht. Die Begeisterung kann man kaum beschreiben. Nach der letzten Probe, der Rossini (...) beiwohnte, wurde er mit lauten Zurufen von mehr als 500 Leuten nach Hause begleitet. Das Gleiche ereignete sich unter seinem Fenster nach der Premiere, obgleich er gar nicht in seinem Zimmer war, und gestern wiederholte es sich nochmals." Nachdem Rossinis vollständiges Stabat Mater schon bei seiner Uraufführung 1842 in Paris ein Riesenerfolg war, schreibt Gaetano Donizetti - der Kollege, der auf Rossinis Wunsch hin die folgenden Aufführungen des Werks in Bologna dirigierte - diese Worte an einen Freund.  Begeistert äußert sich unmittelbar auch die italienische und französische Musikkritik. Einzig die deutschen Musikkritiker, die den Zusammenhang der italienischen Kirchenmusiktradition beiseite lassen, kritisieren das Werk als "zu opernhaft", "zu weltlich", "zu angenehm" oder "zu schön" - alles Prädikate, die Ihnen sicher besondere Lust aufs Zuhören machen und uns während der Proben beflügelt haben. Herzlich lädt das Collegium musicum deshalb zum Semesterabschlusskonzert mit Rossinis Satabt Mater ein! Zum Konzertauftakt musiziert das Orchester außerdem den 1820 entstandenen, selten zu hörenden Marche funèbre des etwa eine Generation älteren Italieners Luigi Cherubini.

INFORMATIONEN ZU EINTRITT UND KONZERTKARTEN:

Am 19.07. findet das Konzert um 20 Uhr in der Aula der Uni Köln statt. Hier ist der Eintritt frei. Einlass ist um 19.30 Uhr. Sie benötigen KEINE KARTEN. Die Platzwahl ist frei.

Am 24.07. findet das Konzert um 20 Uhr in der Kirche St. Agnes statt. Eintrittskarten kosten 8,- Euro / 4,- Euro ermäßigt. Die Abendkasse, an der Sie die Karten kaufen können, öffnet am Konzertabend vor der Kirche um 18 Uhr. Einlass ist um 19 Uhr. Die Platzwahl ist frei. Da es in der Kirche nur relativ wenige Bänke gibt, schaffen wir mit weiteren Bänken zusätzliche Sitzgelegenheiten, die allerdings weder Rückenlehne noch Polsterung bieten. Gerne können Sie sich zur Polsterung Ihres Platzes ein Kissen mitbringen.

Mo 19. Juli | 20 Uhr, Aula und Sa 24. Juli | 20 Uhr, St. Agnes
Gioacchino Rossini: Stabat Mater
Luigi Cherubini: Marche funèbre
Semesterabschlusskonzert

Cecilia Acs, Sopran | Ana Scepanovic, Mezzosopran
Vincent Schirrmacher, Tenor | Thomas Bonni, Bass
Chor und Sinfonieorchester der Universität zu Köln
Leitung: Ben Cartlidge (Cherubini) und Michael Ostrzyga (Rossini)